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Kulturelle und politische Bildung

Demokratie gestalten - aber wie?

Thüringens Schülerinnen und Schüler lernen, erleben und gestalten Demokratie und Mitbestimmung und begreifen historische Auseinandersetzung mit Diktaturerfahrungen u.a. im Unterricht sowie in außerunterrichtlichen Angeboten aller Klassenstufen und Schularten.

Dem Aufruf zum 2. Thüringer Regionalwettbewerb unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport folgten im Schuljahr 2019/20 insgesamt 8 Schulen mit 27 Projekten aus dem Schulamtsbereich Südthüringen.

Schuljahresbericht 2019/20: Schülerwettbewerb ,,Demokratie gestalten - aber wie?‘‘ im Schulamt Südthüringen

Beiträge zum Regionalen Schülerwettbewerb „Demokratie gestalten- aber wie?“ 2020/ 2021

  • Bereich Grundschulen

    GS Himmelreich Suhl, ganze Schule

    „Das Schülerparlament“: Im Schuljahr 2018/ 2019 wurde ein Konzept zur Etablierung eines Schülerparlaments entwickelt, welches im folgenden Schuljahr verwirklicht wurde. Das Hauptanliegen eines solchen Parlaments ist die erste Vermittlung von Grundstrukturen der Demokratie und die Wertschätzung des Individuums „Schüler“. Kinder haben ein Recht auf Meinungsäußerung, Information und Gehör. Aufgrund einer umfangreichen Schülerumfrage sollte ein Überblick zur Schulzufriedenheit erlangt werden. Aus dieser Umfrage kristallisierte sich die Gestaltung der Pausenhöfe als besonderer Schwerpunkt heraus. Das Schülerparlament und die Lehrer nahmen dieses Projekt in Angriff. Leider konnte es pandemiebedingt noch nicht vollständig umgesetzt werden. Aus der Umfrage ergab sich weiterhin die Thematik des Toilettenverhaltens an der Schule. Hier arbeitet man noch an der endgültigen Lösung des Problems.

    GS Lehesten, Klasse 4

    „Audioguide zum Mühlenweg“: Die Klasse 4 setzt die Tradition der Schule fort, ein Thema im Zusammenhang mit der Heimatgeschichte des Ortes Lehesten aufzuarbeiten. Seit 2010 arbeiten sie an dem Thema „Alte Mühle“ und 2019 kam noch die Schaffung eines 2. Erinnerungsortes der Demokratie dazu: „Grenzsteine erinnern“. 2011 wurde ein Mühlenweg von der GS ins Leben gerufen. Den ca. 7 km langen Wanderweg, für Familien besonders geeignet, möchten sie an 5 Stellen mit einem Audioguide versehen. Die dazugehörigen Übersichtskarten an den ausgesuchten Standorten sollen Wanderern und Besuchern Wissenswertes über die einzelnen Stationen durch einen QR- Code vermitteln. Pandemiebedingt erfolgt die Aufnahme erst im Mai mit dem Radiokanal.

  • Bereich Regelschulen/ Gemeinschaftsschulen

    RS Kiliansberg Meiningen, ganze Schule

    Die Schüler*innen und aktive Lehrkräfte organisieren jedes Schuljahr im Rahmen der Schüler/ Lehrer- AG „Haus der Demokratie“ eine thematische Projektwoche. Der Blick sollte- anlassbezogen- in diesem Jahr (2020) auf die „Deutsche Einheit“ gelegt werden. Wichtig war den Beteiligten hier vor allem der Bezug zur Regionalgeschichte vor Ort, der Lebensweltbezug für die Schüler*innen und Aufklärung über die DDR- Geschichte für die Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Die Themenauswahl für die Projekttage erfolgte im Rahmen der Schüler/ Lehrer- AG „Haus der Demokratie“: Klasse 5/ 6 Leben in der DDR, Klasse 7/ 8 Deutsch- Deutsche Grenze und Klasse 9/ 10 Fluchtgeschichten. Entstanden sind hierbei Plakate, Steckbriefe und Modelle von Grenzanlagen.

    TGS Neuhaus- Schierschnitz; ganze Schule

    „Die Geschichte vom neuen Spint“: Die Schule soll saniert werden. Dafür werden neue Spinte angeschafft. Die Schülerinnen und Schüler durften mitentscheiden, welche Spinte es sein sollen. Den Ablauf dieses gemeinsamen Entscheidungsprozesses haben sie in einer Geschichte beschrieben und mit einer Fotocollage eingereicht.

     

  • Bereich Gymnasien

    GY Heinrich Böll Saalfeld, Klasse 9b

    „Moria, wenn man nichts mehr hat außer sich selbst“: Die Klasse hat sich anlassbezogen mit der Lage der Flüchtlinge in Moria beschäftigt und eine PowerPoint zu diesem Thema erstellt. Sie haben das Video von Yoko und Klaas zum Thema Moria gesehen und fanden es wichtig, über dieses Thema zu reden und zu zeigen wie gut es uns geht. Diese PPP sollte genutzt werden, um anderen (jüngeren) Schülern der Schule die Problematik Menschenrechte näher zu bringen. Dies konnte leider pandemiebedingt nicht realisiert werden.

    GY Heinrich Böll Saalfeld, Klasse 11

    „Wahlkampf USA“: Der Kurs hat anlassbezogen mit dem amerikanischen Wahlkampf auseinandergesetzt und zwei Videos zu diesem Thema produziert. Sie haben Argumente in Form einer Debatte zwischen „Trump“ und „Biden“ dargestellt und daraus eine fiktive Antrittsrede des neuen Präsidenten erstellt.

    GY Heinrich Ehrhardt Zella- Mehlis, Klasse 10

    „Unsere Zukunft- 2050“: Zwei Schülerinnen der Klasse 10 haben sich mit ihrer Zukunft beschäftigt und wollten wissen, was sich bis zum Jahr 2050 ändert und was sie erwartet. Sie haben eine PowerPoint- Präsentation zu dieser Problematik eingereicht.

    GY Heinrich Ehrhardt Zella- Mehlis Klasse 10b

    „Demokratie am Beispiel Bont- Island“: Vier Schüler der Klasse 10b gestalteten ein Video zur einfachen Erläuterung des Prinzips einer Demokratie anhand der Erschaffung eines Staates.

Ansprechpartnerin

Gabriele Bruchlos

Koordinatorin für kulturelle und politische Bildung
+49 36 81 / 73 41 49
EMail


 

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