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Notfälle und Besondere Vorkommnisse an Schulen

"Es liegt in unser aller Verantwortung, dass Schulen sichere Orte sind und es liegt in unserer Verantwortung, alles Erdenkliche zu tun, um Notfälle zu vermeiden. Dazu gehört auch eine gute Vorbereitung auf Krisensituationen. Es ist wichtig, dass sich die Schulgemeinschaft vorab gezielt vorbereitet, um im Krisenfall den Überblick zu bewahren, rasch und professionell zu handeln."

Ch. Matschie, ehem. Bildungsminister im August 2014

Psychosoziale Notfallversorgung durch den Schulpsychologischen Dienst

Mit der Einführung des Thüringer Materials zum Umgang mit Notfällen und Besonderen Vorkommnissen an Schulen bekamen Schulleitungen und Kollegien neben der vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Ausbildung wichtige Handlungshinweise an die Hand, um in schulischen Notfällen schnell und hilfreich bzw. deeskalierend handeln zu können. Diese Materialien sind für pädagogische Fachkräfte in den Schulen einsehbar bzw. wurde ein praktisches kleines Heft an alle Beschäftigten ausgegeben. 

Schulleitungen können im Schulpsychologischen Dienst Unterstützungsbedarf für Besondere Vorkommnisse, also z.B. schwere Schulwegunfälle, Konflikteskalationen oder auch Unfälle im Unterricht bis hin zu Todesfällen, anzeigen. Über die sogenannte "Sofortmeldung" der Schule an die Poststelle des Staatlichen Schulamtes Ostthüringen wird bei angekreuztem Bedarf u.a. der/ die jeweilige an diesem Tag diensthabende*n Referent*in für Schulpsychologie informiert, der bzw. die sich schnellstmöglich telefonisch mit der Schulleitung in Kontakt setzt.

Die Ziele unserer Hilfen sind in diesen Fällen:

  • Prävention von psychosozialen Belastungsfolgen
  • Früherkennung von psychosozialen Belastungsfolgen
  • Bereitstellung von adäquater Unterstützung und Hilfe für betroffene Personen und Gruppen zur Erfahrungsverarbeitung
  • ggf. Überleitung in die angemessene Behandlung von Traumafolgestörungen

Typische Hilfen können dann unter anderem sein: 

  • telefonische Erstanalyse des Geschehens und Coaching der Schulleitung zu weiteren nötigen Schritten
  • Coaching des schulinternen Krisenteams bzw. des Kollegiums zum Umgang mit betroffenen Schüler*innen bzw. Klassen
  • entlastende Gespräche mit notfallbetroffenen Einzelpersonen oder Gruppen/ Klassen
  • Empfehlung regionaler Helfer und passender Materialien

 

Ausbildung schulinterner Krisenteams:

Gern trainieren wir auch das schulinterne Krisenteam oder das Kollegium vorbereitend auf schulische Notfallsituationen. Themenschwerpunkte sind hier die verschiedenen Notfallereignisse, die in Schulen auftreten können, stabilisierende Informations- und Kommunikationsstrategien, entlastende Gruppengespräche und die eigene Psychohygiene.

Für eine konkrete Veranstaltungsplanung rufen Sie uns einfach gern an! 

    

Links zu externen Partner*innen und fachlichen Websites

Flyer BBK: "Mit belastenden Ereignissen umgehen"

pdf-Flyer (nicht barrierefrei)

 

Flyer BBK: "Wenn Kinder ein Unglück miterleben"

pdf-Flyer (nicht barrierefrei)

 

Traumaambulanzen Thüringen für Opfer von Gewalt

Flyer Traumaambulanzen

 

Opferhilfeeinrichtungen in Thüringen

https://justiz.thueringen.de/themen/opferhilfeundopferschutz/einrichtungen 

 

Weißer Ring Thüringen

https://thueringen.weisser-ring.de/ 

 

Landeszentralstelle Psychosoziale Notfallversorgung

https://innen.thueringen.de/wir/landeszentralstelle-psnv 

 

Koordinierungsstelle Nachsorge-, Opfer- und Angehörigenhilfe NOAH (BBK)

https://www.bbk.bund.de/DE/AufgabenundAusstattung/Krisenmanagement/PsychKM/NOAH/NOAH_node.html 

 

Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.

https://www.veid.de/ 

 

Angehörige um Suizid AGUS e.V. 

https://www.agus-selbsthilfe.de/info-zu-suizid/ 

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