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Für Schüler*innen: Die sChOOLcards - Mit Psychologie fit für Schule und Lernen

Eine Kooperation der Stadt Gera, der AOK Plus und des Schulpsychologischen Dienstes am Staatlichen Schulamt Ostthüringen

Wer ist die Zielgruppe?

Die Materialien eignen sich vor allem für Schüler*innen der Sekundarstufe bzw. der berufsbildenden Schulen.

 

Wie ist der Kartensatz s C h O O L c a r d s entstanden und warum?

Wir freuen uns, dass wir innerhalb der „Gesundheitspartnerschaft“ zwischen der Stadt Gera und der AOK Plus zur Förderung der Gesundheit von Jugendlichen und der Kooperation zwischen der Stadt Gera und dem Staatlichen Schulamt Ostthüringen, vor allem im Bereich des Amtes für Gesundheit und Versorgung und dem Schulpsychologischen Dienst, den Kartensatz s C h O O L c a r d s sowie ein entsprechendes Poster und pädagogische Handlungsanleitungen für die Arbeit mit den Karten im Unterricht entwickeln konnten.

 

Mit welcher Intention ist das Konzept entstanden?

Die aktuelle Ausgangslage im Jahr 2020 war für Jugendliche und ihre Familien eine nur mit großen Herausforderungen verbundene Abfolge von Präsenz- und Distanzunterricht. Durch die vorgegebenen Kontaktbeschränkungen in der Pandemiephase konnten alterstypische und nötige soziale Kontakte und gewohnte Helferbeziehungen nicht oder kaum gepflegt werden (Beratungslehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, etc.).

Unsere Idee war, für die Zeit der Pandemiebeschränkungen und danach niederschwellig gesundheitsförderliche Informationen und Handlungsempfehlungen für Jugendliche zu bieten, in denen zusätzlich bewährte und erfahrene Helfergruppen der Region benannt werden. Für die Jugendliche werden aufbereitete psychologische Empfehlungen zu hilfreichen Verhaltensweisen geboten.

Nach Art der „freecards“ in Restaurants oder Lokalen zum Mitnehmen, Weitergeben, Verschenken oder Versenden an Freunde bieten die s C h O O L c a r d s kurze, knappe, hilfreiche Inputs v.a. für die Sekundarstufe. Optischer Aufhänger ist jeweils ein Neugier weckendes Kartenmotiv mit dem thematischen Einstieg. Gleichzeitig bieten die Karteninhalte auch für Lehrkräfte selbst hilfreiche Hinweise zur Bewältigung des eigenen herausfordernden Berufsalltags und tragen möglicherweise zu einem gesundheitsförderlichen Schulklima bei.

 

Wie können die Karten genutzt werden?

Die Karten sollten im Sekretariat, in Pausenräumen oder den Schulhäusern, verbunden mit dem Poster als optischer Aufhänger ausgelegt werden. Wir empfehlen zudem eine kurze Information innerhalb einer Lehrerdienstberatung über das Material, die gern auch ein*e Vertreter*in des Schulpsychologischen Dienstes übernehmen kann. Da die Karten auch Unterstützungsangebote der Region enthalten, ist es wichtig, dass das Schulkollegium über diese Karten informiert ist, um bei aufkommenden Fragen Ansprechpartner für die Schüler*innen zu sein.

Die in dieser Handreichung enthaltene Empfehlung für Lehrkräfte zur Nutzung innerhalb einer Unterrichtseinheit zeigt eine zusätzliche Möglichkeit, um den Jugendlichen die empfohlenen Strategien nahe zu bringen. Diese kann z.B. durch Klassen-, Beratungs-, Vertrauens- oder Ethiklehrer*innen im Unterricht genutzt werden. Gerade auch unter dem Aspekt „Gesund durch den Schulalltag“ könnten Lehrkräfte zu Schuljahresbeginn die Jugendlichen hiermit (regelmäßig) sensibilisieren.

Sie sehen ein Foto des Lehrerhefts zu den schoolcards.
Foto: V. M.-O.
Sie sehen Fotos der schoolcards.
Foto: V. M.-O.

Ansprechpartnerinnen

Kartenentwicklung, pädagogische Nutzung:

Dr. Viktoria Munk-Oppenhäuser

Staatliches Schulamt Ostthüringen

 

Kartennachbestellung für Staatliche Schulen:

Beate Böhm

Amt für Gesundheit und Versorgung der Stadtverwaltung Gera

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