Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Schulpsychologischer Dienst

Beratung in der Pandemie-Situation

In Phasen der eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten haben wir unser Angebot auf Beratung beziehungsweise Coaching und Supervision per E-Mail, per Telefon oder aber auch auf Wunsch Videokonferenz ausgeweitet. Sollten Sie Bedarf an Schulpsychologischer Beratung haben, bitten wir Sie, Ihrem bzw. Ihrer regional zuständigen Schulpsychologen/in (s.u.) eine E-Mail zu schreiben, Sie erhalten innerhalb kurzer Zeit ein Terminangebot zurück. Sollte dies aus technischen Auslastungsgründen möglicherweise manchmal nicht funktionieren, können Sie sich gern zur Terminvermittlung auch direkt an Frau Dr. Munk-Oppenhäuser wenden.

Schulpsychologisches Selbstverständnis und professionelle Prinzipien

Die Mitarbeiter*innen des Schulpsychologischen Dienstes sind zu besonderer Verschwiegenheit gem. Strafgesetzbuch verpflichtet. Informationen über den Inhalt und das Ergebnis schulpsychologischer Beratungen, die auf Initiative von Schüler*innen oder Eltern erfolgen, dürfen grundsätzlich nicht an Pädagog*innen oder andere Fachkräfte weitergegeben werden (s.a. Link DSGVO).

Schulpsycholog*innen arbeiten allparteilich, d.h. in unseren Beratungen bemühen wir uns, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die sowohl die Bedarfe der Schüler*innen als auch die der Pädagog*innen und anderer Beteiligter berücksichtigen. Wir arbeiten vor allem präventiv und fokussieren die Stärken und Ressourcen der Ratsuchenden. Schulpsychologische Beratung ist vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Sie orientiert sich an den Prinzipien des Erlernens von Selbstverantwortung und der Entwicklung eigener Problemlösekompetenzen.

Schulpsycholog*innen sind im Hinblick auf den sachlichen Inhalt ihrer Beratungstätigkeit nicht an Weisungen gebunden. Die Fachaufsicht übt das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus.

Einige unserer Arbeitsschwerpunkte

  • Schulentwicklungsberatung,
  • schülerzentrierte Beratung,
  • Supervision und Coaching für Pädagog*innen und Führungskräfte,
  • Fallberatung für Beratungslehrer*innen und Pädagog*innen,
  • Fort- und Weiterbildung von Beratungslehrer*innen,
  • Förderung und Begleitung von schulischen Projekten und Entwicklungsvorhaben,
  • notfallpsychologische Krisenintervention nach schwer belastenden Ereignissen an Schulen.

Ihre Ansprechpartner*innen

Wir stehen für schulische Führungskräfte, Pädagog*innen, Eltern, Schüler*innen und andere Beratungssuchende kostenfrei und ohne Antragsweg zur Verfügung. Sollten wir einmal telefonisch im Schulamt nicht erreichbar sein, bitten wir um eine Kontaktaufnahme per E-Mail, da wir bei Bedarf zu Beratungen vor Ort in den Schulen sind. Wir freuen uns auf unsere Zusammenarbeit.

Bereich

Schulpsychologische*r Ansprechpartner*in

Telefondurchwahl

Referatsleiterin

Dr. Viktoria Munk-Oppenhäuser

0365-54854-650

Altenburger Land

Mario ten Venne

0365-54854-628

Stadt Gera

Silke Stanzel

0365-54854-627

Landkreis Greiz

Jana Franke

0365-54854-625

Stadt Jena

Kathrin Martin

0365-54854-626

Dr. Katrin Tischendorf

0365-54854-621

Dr. Uwe Kotkamp

0365-54854-620

Saale-Holzland-Kreis

Dr. Anja Weiß-Silberhorn

0365-54854-624

Annemarie Herrmann

0365-54854-623

Saale-Orla-Kreis

Dr. Katrin Tischendorf

0365-54854-621

Kathrin Martin

0365-54854-626

Dr. Uwe Kotkamp

0365-54854-620

Koordinatorin für Beratungslehrer*innen, Kinderschutz

Heike Koberstein

0365-54854-712

Beratungslehrkräfte an den Schulen

Entsprechend dem Thüringer Schulgesetz ist jede Schule verpflichtet, eine*n Beratungslehrer*in zu beauftragen, die bzw. der mit einem Teil der Stunden Eltern, Schüler*innen und dem Kollegium beratend zut Seite steht. 

Die Qualifikation für diese Tätigkeit erfolgt durch eine funktionsbegleitende Weiterbildung für im Schuldienst tätige Beratungslehrer über das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Die Kursleitung übernehmen in der Regel Referent*innen für Schulpsychologie aus den Staatlichen Schulämtern. Das Weiterbildungsprogramm ist auf die Dauer von ca. 2 Jahren konzipiert, pro Kalenderjahr finden ca. vier Seminare statt, jeweils dreitägig bzw. fünftägig. Die Ausbildung umfasst 500 Stunden, die sich in 300 Stunden Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Trainingskurse, Hospitationen, Praktika) und 200 Stunden Selbststudium aufgliedern. Abgeschlossen wird diese Weiterbildung mit der Erstellung einer Hausarbeit, deren Bewertung durch Referent*innen für Schulpsychologie vorgenommen wird. Die mit "bestanden" bewertete Hausarbeit und die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen sind Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung (30 Minuten).

Die Lehrveranstaltungen und Berufspraktika werden in Zusammenarbeit mit dem Thematischen Arbeitskreis "Beratunglehreraus- und fortbildun​g" des Schulpsychologischen Dienstes konzipiert und realisiert.Bewerbungen auf die Ausschreibungen im Thüringer Schulportal erfolgen formlos über den Dienstweg (Bewerber*in > Schulleitung > Schulaufsichtsreferent*in > Referatsleitung 5) an das Thillm.

„Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Sant-Exupéry

Newsletter Referat 5: Schulpsychologie und Schulentwicklung

Podcast "Redelust und Schweigepflicht"

Im Podcast REDELUST & SCHWEIGEPFLICHT "plaudert" die Lehramtsanwärterin Lisa mit Psycholog*innen aus dem Schulpsychologischen Dienst Ostthüringen zu gemeinsamen schulischen Themen, z.B. zur Beziehungsarbeit in Zeiten von Corona, zur Selbstfürsorge von Pädagog*innen und Ansätzen der schulpsychologischen und schulentwicklerischen Begleitung ganzer Schulen. Gern gehen wir auch auf Ihre Fragen ein - schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail.  

Der Podcast ist über alle gängigen Streamingdienste abonnierbar. 

Viel Spaß beim Hören! 

Das Bildungsministerium in den sozialen Netzwerken: