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Anmeldung und Aufnahme in die Grundschule

Die Eltern melden ihr schulpflichtiges Kind zum Schulbesuch an einer Staatlichen Grundschule an. Ein Anspruch auf Aufnahme in eine bestimmte Schule in einem gemeinsamen Schulbezirk oder eine bestimmte Schule ohne Schulbezirk besteht nicht. Die Eltern der schulpflichtigen Kinder haben dennoch die Möglichkeit, bei der Anmeldung eine Erst- und eine Zweitwunschschule zu nennen.

Die Anmeldung erfolgt an der Erstwunschschule, wobei die Zweitwunschschule bereits anzugeben ist. Die Sicherstellung der Anmeldung an nur einer Schule kann beispielsweise durch die vorherige Ausgabe einer Anmeldekarte durch den zuständigen Schulträger erreicht werden.
Im Rahmen der Anmeldung obliegt es den Eltern, alle für ein eventuelles Auswahlverfahren erheblichen Tatsachen darzulegen und glaubhaft zu machen. Sie haben insbesondere die Umstände glaubhaft zu machen, aus denen sich ein die vorrangige Aufnahme begründender Härtefall im Sinne des § 15a Abs. 6 Nr. 4 ThürSchulG ergeben könnte. Verspätet gestellte oder nicht rechtzeitig begründete Härtefallanträge werden im Verfahren nicht mehr berück- sichtigt, soweit sie in das Auswahlverfahren nicht mehr einbezogen werden können (vgl. § 139a Abs. 3 Satz 2 und 3 ThürSchulO).

Für das gegebenenfalls durchzuführende Auswahlverfahren zur Aufnahme in die Klassenstufen 1 und 5 wird in der Thüringer Schulordnung ein koordinierendes Verwaltungsverfahren festgeschrieben. Unabhängig davon sind die Auswahlkriterien nach § 15a ThürSchulG immer anzuwenden, wenn sich mehr Schülerinnen und Schüler angemeldet haben, als Schulplätze zur Verfügung stehen. Da uns regelmäßig vor Eintritt in die Grundschule zahlreiche Fragen hierzu gestellt werden, bitten wir alle Sorgeberechtigten, in einem ersten Schritt die folgende Handreichung durchzulesen: 

Handreichung: Anmeldung und Aufnahme an einer Grundschule

Aufnahmeverfahren Klasse 5 - Primarstufe der allgemein bildenden Schulen

Eltern haben zur Beschulung ihrer Kinder die Wahl zwischen den zur Verfügung stehenden Schularten, Schulformen und Bildungsgängen sowie deren jeweiligen Bildungsmöglichkeiten (vgl. § 3 Abs. 1 ThürSchulG). Diese Wahl erfolgt im Rahmen der jeweiligen Bestimmungen nach Maßgabe der Befähigung und Leistung der Schülerin bzw. des Schülers. Einschränkungen dieser Wahlfreiheit greifen sowohl in das Elternrecht als auch in das Recht der Schüler:innen auf Bildung (gleiche Teilhabe an den vorhandenen öffentlichen Bildungseinrichtungen) ein. Daher bedarf es zur Bestimmung der Voraussetzungen und Grenzen des Zugangs zu den Schulen nach der durch die Rechtsprechung entwickelten Wesentlichkeitstheorie einer gesetzlichen Grundlage, die neben den Kriterien für die erforderliche Eignung zur Aufnahme in eine Schule auch die Kriterien für das bei eventuellen Kapazitätsengpässen anzuwendende Auswahlverfahren festlegt.
Jedes angemeldete Kind hat einen Anspruch auf einen Schulplatz in zumutbarer Entfernung, jedoch nicht auf Aufnahme in eine bestimmte Wunschschule. Übersteigt die Anzahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der angewählten Schule, hat das Kind ein Recht darauf, dass in einem ordnungsgemäßen Verfahren über seine Aufnahme entschieden wird.

Alle wichtigen Bestimmungen und Schritte zu diesem Verfahren finden Sie in der folgenden Handreichung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport: 

Handreichung: Aufnahmeverfahren in die Primarstufe allgemein bildender Schulen

Kontakt

Für Fragen hierzu nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder wenden sich direkt an die Ansprechpartner:innen des Referates 3 (Bereich Grund- und Förderschulen) bzw. Referates 4 (Bereich weiterführende Schulen) - siehe Organigramm. 

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