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Newsletter Schulpsychologie und Schulentwicklung: Sept. 2021


Erstellt von Staatliches Schulamt Ostthüringen

Das vertrauensvolle Gespräch – Eine erste wirksame Intervention im Kinderschutz

Zwei Menschen lehnen sich aneinander an.
Bild: M. t. V.

Schüler*innen öffnen sich zu sehr persönlichen Themen in der Schule dann, wenn sie zu Pädagog*innen und Erzieher*innen eine Beziehungsebene wahrnehmen, die geprägt ist durch ein authentisches, ermutigendes und gleichzeitig vertrauensvoll-angstfreies Miteinander. Dann passiert es, dass diese möglicherweise von Problemen und Schwierigkeiten erfahren, die sie selbst sehr betroffen machen und sie möchten gerne helfen. Unser aktueller Newsletter aus dem Bereich des Schulpsychologischen Dienstes gibt im .pdf-Format einige Empfehlungen, wie vertrauensvolle Gespräche im Bereich des Kinderschutzes geführt werden können.   

Den gesamten Newsletter finden Sie hier im .pdf-Format: 

Newsletter Vertrauensvolle Gespräche     

Viele von Pädagog*innen sind bereits mit Schüler*innen bzw. Familien in Kontakt gekommen bzw. noch im Gespräch, um vermutete oder bestätigte Kindeswohlgefährdungen anzusprechen und geeignete Hilfen zu vermitteln. Um Kinder und Jugendliche überall dort, wo sie sich aufhalten, wirksam schützen zu können, muss man wissen, wie. Gerade Schulen, denen Kinder und Jugendliche anvertraut sind, müssen wissen, wie wirksamer Schutz auch in der eigenen Einrichtung (in Präsenz und Distanz) und darüber hinaus funktioniert.

  • Welche Bedingungen braucht es an Schule, damit sich Schüler*innen überhaupt an Verantwortliche wenden und Tabus ansprechen?
  • Wie offen und ermutigend sprechen Pädagog*innen selbst miteinander über schwierige Themen?
  • Wie verhindert man „Täterschaft“?
  • Durch welche Maßnahmen wird bzw. bleibt eine Schule ein Ort, an dem gegenseitiges Vertrauen und Hilfe möglich ist?
  • Wie sieht ein Umgang miteinander und mit Mädchen und Jungen aus, der individuelle Grenzen achtet?
  • Und wer kann im Akutfall helfen?

Wir bieten direkt für Schulen an, gemeinsam im Rahmen kleiner, aber wohltuender Gesprächsrunden über diese Fragen des gemeinsamen Umgangs und des Schutzes ins Gespräch zu kommen. Vielleicht entsteht ein Schulentwicklungskonzept daraus, vielleicht kann die Kooperation im regionalen Netzwerk verbessert werden, vielleicht entsteht auch ein sogenanntes „Schutzkonzept“ (https://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de/schutzkonzepte). Wir begleiten Sie gern. Fragen Sie Ihre zuständigen Referent*innen für Schulpsychologie gern hierfür an.

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