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Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe

Aufgaben und Arbeitsweise

Die Suchtbeauftragten der Staatlichen Schulämter Thüringens bieten Beschäftigten, die von einer Abhängigkeit bedroht oder betroffen sind und deren Schulleiter*innen oder auch Kolleg*innen Beratung an. Schwerpunkte sind die Gewährleistung der Arbeitssicherheit und des geordneten Dienstbetriebs sowie mögliche weitere Hilfen und Unterstützungen.

​​Folgende Aufgaben und Merkmale kennzeichnen die Arbeit der Suchtbeauftragten:

  • unabhängige und fachlich weisungsfreie Beratung von Betroffenen unter Wahrung der Verschwiegenheitspflicht,
     
  • Information und Beratung von Vorgesetzten, jedoch keine Übernahme der Führungsverantwortung der jeweiligen Vorgesetzten.

Haben Sie den Mut, Kontakt aufzunehmen.
Ihr Anliegen wird absolut vertraulich behandelt.
Sämtliche Gespräche unterliegen der strengen Vertraulichkeit.
Jeder Ratsuchende kann sicher sein, dass keinerlei Informationen an Dritte weitergegeben werden.

  • Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe ist ein Beratungsangebot. Suchtgefährdete Beschäftigte können so frühzeitig sachkundige Hilfsangebote erhalten, um sich nicht im Suchtkreislauf zu verlieren. Eingeschlossen sind auch die Unterstützung des eigenverantwortlichen Handelns in Verbindung mit Missbrauchs- und Suchtproblemen, die Begleitung während und nach einer Therapie sowie bei der Wiedereingliederung.
     
  • Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe sollen der Entstehung von Suchtkrankheiten vorbeugen. Dazu gehören Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln, zu Suchtmittel am Arbeitsplatz (Arbeitsschutz) und zur Krankheit Sucht, um vorurteilsfrei mit Suchterkrankung umgehen zu können.
     
  • Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe bedeutet auch Beratung und Information von Vorgesetzten und Beschäftigten, die sich um einen Kollegen sorgen, die etwas bemerkt, gesehen, wahrgenommen haben oder die ein persönliches Gespräch mit dem Betroffenen vorbereiten möchten. Dabei unterliegt auch diese Beratung der strengen Vertraulichkeit.

Seit dem 9. März 2009 existiert die Rahmendienstvereinbarung Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe für alle Thüringer Schulen. Diese Rahmendienstvereinbarung beinhaltet einen Handlungsleitfaden für Vorgesetzte, wie im Bereich der Schulen mit Beschäftigten, die von Abhängigkeit bedroht oder betroffen sind, umgegangen werden soll.

Auch hierzu können Sie gern mit der Ansprechpartnerin für Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe Kontakt aufnehmen.

verzweifelter Mann an einem Tisch mit Alkoholika
Foto: Bildagentur PantherMedia | Andrew Lozovyi

Erreichbarkeit

Monika Wardacki
Ansprechpartnerin für Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe
Telefon +49 36074 37569
E-Mail

Externe Links

Die Zusammenstellung und die Reihenfolge der Links unterliegt keinerlei Wertung oder Wertigkeit.

Schneller Zugang zu bewährter Hilfe: Lotsennetzwerk Thüringen präsentiert Selbsthilfe-App für Suchtkranke

Thüringer Lotsen und Lotsinnen, die Menschen mit Suchtproblemen begleiten und bei der Bewältigung ihrer Erkrankung unterstützen, sind ab jetzt auch digital vernetzt und für Hilfesuchende schnell auffindbar. Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. bietet mit dem Lotsennetzwerk Thüringen dafür die bundesweit erste App für Lotsennetzwerke an.
In der App finden Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen schnell und transparent Informationen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern, Thüringer Kontaktstellen für Hilfe und - besonders wichtig - von Betroffenen selbst erstellte Beiträge, die praktische Unterstützung bieten. Helfer und Helferinnen, die den Weg aus der Sucht begleiten, sogenannte Lotsen und Lotsinnen, sind mit einem Klick erreichbar.

App Lotsennetzwerk Thüringen (Google Play)
App Lotsennetzwerk Thüringen (Apple AppStore - in Vorbereitung)

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