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Gesundheitsmanagement

Gute Schulen brauchen gesunde Lehrkräfte, Sonderpädagogische Fachkräfte und Erzieher*innen. Eine aktive Gesundheitsförderung und Prävention rücken als integrale Bestandteile von Schulentwicklung zunehmend in den Fokus der Personalentwicklung in Bildungseinrichtungen in Thüringen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dem damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandel ist es unerlässlich, nach systematischer Analyse standortbezogene Maßnahmen in den Arbeitsfeldern Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung, Prävention und Eingliederungsmanagement im Sinne wirksamer Belastungsreduzierungen zu ergreifen. Nur gesunde und motivierte Beschäftigte sind den gestiegenen Erwartungen und Herausforderungen der Arbeitswelt gewachsen und können den Aufgaben des Berufes gerecht werden. Ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement ist somit ein Baustein für gesunde Arbeit und eine wichtige und ökonomisch sinnvolle Strategie für gute Arbeitserfolge.

Die im Jahr 2016 durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und dem Hauptpersonalrat abgeschlossene Rahmendienstvereinbarung Gesundheitsmanagement stellt die Handlungsgrundlage dafür dar, dass sich Schulen individuell mit dem Thema der Gesundheitsförderung für Schüler*innen sowie für Lehrkräfte unter Einbeziehung des gesamten Kollegiums und der örtlichen Personalvertretungen widmen können.

Säulen des Gesundheitsmanagements in Thüringen

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Geschäftsbereich des Thüringer Bildungsministeriums umfasst die konkreten Felder Arbeitsschutz/ Arbeitssicherheit, betriebliches Eingliederungsmanagement inklusive Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe und die Gesundheitsförderung.

Gesundheit ist ein Grundrecht. Die Gesunderhaltung ist vom Eintritt bis zum Ausscheiden aus dem aktiven Arbeitsleben ein zentraler Schlüssel im Entwicklungsprozess einer Bildungseinrichtung, denn das persönliche Wohlergehen der handelnden Personen wirkt sich immanent auf die Qualität des Unterrichts und der Erziehung im Bildungsprozess aus.

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen möchte in seiner Personalverantwortung einen aktiven Betrag leisten, um die Eigenverantwortung, Eigenaktivität, das Selbstwertgefühl und die soziale Identität der in pädagogischen Berufen tätigen Personen zu stärken. Zielgruppenspezifische Bedarfsanalysen, genaues Beobachten der schulischen Entwicklungsprozesse und das bewusste Anwenden gewonnener Erkenntnisse tragen zur langfristigen Weiterentwicklung des regionalen Gesundheitskonzeptes bei. Der Gedanke der Gesunderhaltung prägt somit auch die wertschätzende Zusammenarbeit der Schulleitungen mit ihrem pädagogischen Personal und wird u.a. in verschiedenen Veranstaltungsangeboten des Netzwerkes Gesundheitsmanagement im Schulamtsbereich Nordthüringen kontinuierlich thematisiert.

Gut geht´s - Gesundheitsmanagement an Thüringer Schulen

Jeder Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu den psychischen Belastungen seines Personals durchzuführen. Dies betrifft auch das pädagogische Personal der Thüringer Schulen. Der Freistaat Thüringen, als Dienstherr und Arbeitgeber, kommt dieser Pflicht mit dem Gesundheitsprogramm GUT GEHT´S nach. Ziel ist u.a. die berufliche Gesundheit und Lebensqualität der Beschäftigten zu stärken.

Der Schwerpunkt im Prozess dieser Gefährdungsbeurteilung liegt auf den psychischen Belastungen, also Einflüssen, die das Fühlen, Denken und Handeln bestimmen. Der erste Schritt im Prozess sind die GUT GEHT’S - Gesprächsrunden in den jeweiligen Schulen. Sie werden vor Ort durchgeführt und erfassen, was die Beschäftigten bewegt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden für die Moderation, der auf der nebenstehenden Webseite des TMBJS veröffentlicht ist. 

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