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Kulturelle und politische Bildung

Kulturelle Bildung

Kulturelle Vielfalt und Toleranz sind wichtige Bausteine unserer Demokratie. Es gibt zahlreiche Kunst- und Kultureinrichtungen in Nordthüringen sowie Projektmöglichkeiten, die den Schüler*innen Raum geben, sich künstlerisch zu entfalten und Kultur zu entdecken. Gerne beraten wir Sie zu möglichen Projektpartner*innen, bei Projektideen oder auch der Finanzierung und Umsetzung ihrer Ideen.

Kulturagent*innen Thüringen

Für Schulen besteht die Möglichkeit, 2000 Euro Kunstgeld zu beantragen, wenn sie künstlerisch- kulturelle Projekte in Kooperation mit regionalen Projektpartner*innen aus dem Kulturbereich durchführen möchten. Dies beschränkt sich ausdrücklich nicht nur auf den Kunstunterricht, sondern es sind auch fächerübergreifende Projekte, beispielsweise zum Kreativen Schreiben oder die künstlerische Verarbeitung gesellschaftswissenschaftlicher oder naturwissenschaftlicher Themen möglich.

Landesbüro „Kulturagent*innen Thüringen“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V.

Projektmanagerin:
Janin Pisarek
Telefon +49 361 66382225
E-Mail

Kulturagent (bis 31.03.2021)
Thomas Kirchner
E-Mail

Antragsfristen im Jahr 2021
1. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.01.2021
2. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.04.2021
3. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.07.2021
4. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.10.2021

Durch Kulturagent*innen beratene Kunstgeldanträge können bis Schuljahresende 2020/21 aufgrund der unsicheren Planungslage infolge der Corona-Pandemie auch außerhalb der Fristen geprüft werden. Dafür ist eine vorherige Absprache mit den Kulturagent*innen zwingend notwendig.

Ein Kunstprojekt mitten in der unsicheren Pandemiezeit?
Wie kann man in einem Projekt den Hygiene-Anforderungen bzw. der fehlenden Präsenz Externer in der Schule doch gerecht werden?

Gemeinsam mit freischaffenden Künstler*innen haben die Kulturagent*innen einige hybride Angebote entwickelt, die sowohl digital, analog, als auch im Wechsel funktionieren. Diese Workshops werden in Zusammenarbeit mit den Kulturagent*innen und Künstler*innen individuell an die Bedürfnisse und Gegebenheiten jeder Schule angepasst, so dass sie für jeden interessierte Schule umsetzbar sind. Lassen Sie sich von den Angeboten inspirieren und kreieren Sie Ihr eigenes Kunstgeldprojekt in Nordthüringen.

Musikalische Grundschule Thüringen

Dieses Projekt versteht die musikalische Bildung als einen wesentlichen Teil der Allgemeinbildung und gibt daher den am Projekt beteiligten Schulen die Möglichkeit, Musik stärker in den schulischen Alltag und den Unterricht einzubeziehen. Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt dieses Projekt und ist daran interessiert, dass zukünftig noch mehr Schulen an diesem teilnehmen.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Uta Wenkel, die Regionalkoordinatorin für Nordthüringen.

Musikalische Grundschule Thüringen
Regionalkoordinatorin Nordthüringen
Uta Wenkel
E-Mail

Aktuelle Veranstaltungen, Angebote und Ausschreibungen

Es liegen aktuell keine Informationen vor.

fröhliche junge Menschen werfen Farbpulver on die Luft
Foto: Bildagentur PantherMedia | Artur Verkhovetskiy

Erreichbarkeit

Jessica Kellner
Koordinatorin für kulturelle und politische Bildung
Telefon: +49 36074 37565
E-Mail
Sprechtage: Dienstag, Donnerstag, Freitag

Newsletter zu kulturellen und politischen Themen

Es gibt es einen Newsletter für kulturelle und politische Bildung in Nordthüringen. Darin wird regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Unterrichtsmaterialien, außerschulische Lernorte, Kooperations- und Projektpartner sowie über geplante Veranstaltungen informiert.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin Jessica Kellner.

Politische Bildung

Politische Bildung soll die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, gesellschaftliche Probleme kriteriengestützt zu beurteilen und aktiv als mündige Bürger*innen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt schulische Projektvorhaben, die dies zum Ziel haben und berät interessierte Lehrkräfte zu Projektideen und Fördermöglichkeiten. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, individuelle Fortbildungsangebote und Informationsveranstaltungen durchzuführen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Vorurteile und daraus resultierende Diskriminierung spielen leider immer wieder eine Rolle in unserem gesellschaftlichen Alltag. Umso schöner ist es, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die sich aktiv gegen Diskriminierung und für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen und ihre Schule zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ machen.

Falls Sie auch Interesse haben, sich als Schule damit auseinanderzusetzen und sich an diesem Netzwerk zu beteiligen, dann können Sie sich an direkt an die Landeskoordinatorinnen in Thüringen wenden.

Landeskoordination Thüringen
Arlett Symanowski und Konstanze Illmer
E-Mail

Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021

Die Juniorwahl ist ein Schulprojekt zur politischen Bildung anlässlich der Bundestagswahl am 26. September 2021. Die Idee ist die unterrichtliche Vorbereitung mit einem abschließenden Wahlakt in der Woche vor der Bundestagswahl. Alle Schularten der Sekundarstufen I und II und Berufsschulen von Klassenstufe 7 bis 13 können teilnehmen, ab einer Schulklasse bis hin zur ganzen Schule. Überwiegend in politiknahen Fächern, aber auch fächerübergreifend bzw. fächerverbindend, wie zum Beispiel in Deutsch, Geschichte, Mathematik oder Kunst kann das Projekt eingesetzt werden.

Informieren und Teilnahme anmelden

Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“

Das Themenjahr will in Ergänzung zur in Thüringen fest verankerten Erinnerungskultur an die Verfolgung und Ermordung der Juden insbesondere im 20. Jahrhundert den Blick auf die fruchtbaren historischen Kapitel jüdischen Lebens hierzulande lenken und das Bewusstsein für den Wert und das Potenzial stärken, das sich aus einem reichhaltigen jüdischen Leben in Thüringen ebenso wie aus einem guten Miteinander zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Thüringern ergibt.

Im Themenjahr vom Oktober 2020 bis Oktober 2021 sind Schulen aller Schularten angehalten, im heutigen Thüringen viele Jahrhunderte zurückreichende Zeugnisse jüdischen Lebens und vielfältiges jüdisches Erbe in den reichsstädtischen Zentren des Mittelalters, auf dem Lande und den Residenzstädten der Neuzeit zu erkunden.
 
Die Thüringer Landesregierung unterstützt das Themenjahr 2020/2021 „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“, indem Projekte gesondert beantragt und gefördert werden.

Demokratiebildung in der Schule

Demokratie braucht mündige Bürger*innen und eine starke Zivilgesellschaft.

Täglich wird deutlich, dass aufgrund zunehmender Verächtlichmachungen von Demokratie und Menschenrechten sowie Erscheinungen von Antisemitismus, Rassismus, Extremismen und Vorurteilen, grundlegende gesellschaftliche Werte wie Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Angesichts dieser sich verändernden Lebenswelt, sind möglicherweise klare Antworten auf komplexe Zusammenhänge nicht einfach zu finden. Die Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe in Thüringer Schulen trägt wesentlich zur Stärkung demokratischer Prinzipien bei. Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt Schulen und Lehrkräfte mit differenzierten Angeboten und Fortbildungen, die sich an aktuellen Bedarfen orientieren.

Wettbewerb „Demokratie gestalten, aber wie?“

Der Schirmherr dieses regionalen Schüler*innen-Wettbewerbs ist der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter. Schüler*innen aller Schularten sind jährlich wiederkehrend aufgerufen, ihre Beiträge und Projekte rund um das Demokratielernen im Staatlichen Schulamt Nordthüringen einzureichen. 
Die prämierten Beiträge erhalten Auszeichnungen für ihr Engagement.

Einsendeschluss: im Schuljahr 2020/21 bereits erreicht

Vielen Dank für die eingereichten Beiträge 2021.

Die Auszeichnungsveranstaltung findet voraussichtlich im Juni 2021 unter den dann geltenden Pandemiebedingungen statt. Die Teilnehmenden werden rechtzeitig informiert.

Der nächste Bewerbungszeitraum startet mit Beginn des neuen Schuljahres 2021/2022. Die benötigten Unterlagen werden dann wieder hier zur Verfügung gestellt.

Wettbewerb "Demokratisch Handeln"

Der Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ ist der größte, bundesweit durchgeführte Demokratiewettbewerb für Kinder und Jugendliche. Seit über 30 Jahren werden Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die gute Beispiele für demokratisches Handeln sind.

Bewerbungszeitraum: 1. Juli bis 15. Dezember jeden Jahres

TiPP: Beiträge vom Regionalwettbewerb „Demokratie gestalten, aber wie?“ können weiterführend auch an diesem Wettbewerb teilnehmen und umgekehrt.

Jugend debattiert

Jugend debattiert bietet in der weiterführenden Schule, in den Klassen 8 bis 12, Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung. Jugend debattiert stellt ein systematisches Curriculum mit Übungen zur Aktivierung aller Schüler*innen, zielgruppengerechtes, praxisnahes Lehrmaterial und schulart- bzw. länderübergreifende sowie bundesweite Vernetzung bereit. Zudem bietet das Projekt gute Möglichkeiten auch über den Unterricht hinaus in vielfältiger Weise genutzt zu werden, z. B. im Rahmen von Wettbewerb, Rhetorik-AG, Debattierclub oder Schülermitbestimmung.

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt thematische Fortbildungen und die Vernetzung von Schulen zur Bildung von Schulverbünden für den Wettbewerb.

Landeskoordinatorin für Jugend debattiert
Dorothee Zimmermann
Goethe-Gymnasium Weimar
Amalienstraße 4
99423 Weimar
Telefon +49 3643 905352 oder +49 3643 851672 (Goethe-Gymnasium Weimar)

Regionalkoordinatorin für das Projekt und den Wettbewerb „Jugend debattiert“ im Schulamtsbereich Nordthüringen
Renate Hesse 
Staatliches Gymnasium "Wilhelm von Humboldt" Nordhausen
Domstraße 15
99734 Nordhausen 
E-Mail

Lernwerkstatt Demokratie Thüringen

Im Rahmen der Werkstatt werden Schulprojekte gelebter Demokratie, wie zum Beispiel zu den Themen Mitbestimmung, historisch-politisches Lernen, Lebenswelt und Ökologie, Verantwortung in der Pandemie vorgestellt.

Koordinator
Thomas Roschke
Telefon: +49 361 573432039
E-Mail

Zur Teilnahme an der diesjährigen Digitalen Lernwerkstatt am 25.03.2021 (Onlineveranstaltung über Videokonferenz):
- Lehrkräfte melden sich über das Thüringer Schulportal an
- Anmeldung der Schüler*innen erfolgt durch die Lehrkräfte

Schülermitwirkung

Der Thüringer Landtag hat 2019 das Thüringer Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens beschlossen. Mit diesem Gesetz wurde insbesondere das Thüringer Schulgesetz novelliert, so auch im § 28 das Mitbestimmungsrecht in Schule.

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt bei der Umsetzung:

  • … die Schulen mit konkreten Abrufangeboten des Schulpsychologischen Dienstes: „Der Klassenrat im Schulalltag – Einführung“ und „Schülern eine Stimme geben – Ein Tag für Schülervertreter“ (Abrufangebote des Schulpsychologischen Dienstes)  
     
  • … die Schülersprecher*innen-Wahlen der Schularten Regelschule, Thüringer Gemeinschaftsschule, Förderschule, Gymnasium und Berufsbildende Schule. Die letzte Wahl fand zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 statt. Die gewählten Schülervertreter*innen können im Schulamt nachgefragt werden
     
  • … die Kreisschülersprecher*innen-Wahl der genannten Schularten der Landkreise. Entsprechend der Infektionsschutzerfordernisse fand am 6. Januar 2021 eine Onlinekonferenz statt, bei der die Kreisschülersprecher*innen der Schularten gewählt wurden. Die gewählten Vertreter*innen können im Schulamt nachgefragt werden. Weitere Informationen zur Landesschülervertretung.

  • … die regionalen Jugendhilfeausschüsse, indem es die Wahl der beratenden Mitglieder der Gruppe der  Schüler*innen begleitet. Die letzte Wahl fand zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 statt. Die aktuell gewählten Jugendhilfeausschuss-Vertreter*innen können im Schulamt nachgefragt werden.
     
  • … die Partnerschaften für Demokratie und damit verbundenen Jugendforen, indem der Kontakt zur jeweiligen Einrichtung hergestellt wird. 

Lernen durch Engagement (LdE)

Demokratie und Zivilgesellschaft stärken. Schule und Lernkultur verändern.

Lernen durch Engagement ist als Lernform für alle Schularten und jedes Alter geeignet. Die Ziele sind:

  • Kinder und Jugendliche setzen gemeinnützige Projekte mit einem Partner aus der Zivilgesellschaft in Stadtteil oder Gemeinde um.
  • Sie tun etwas für andere Menschen und für die Gesellschaft und sammeln bei ihrem Engagement demokratische Erfahrungen.
  • Sie engagieren sich als Teil von Unterricht und eng verbunden mit fachlichem Lernen.

LdE ist flexibel an die Ausgangssituation der Schule, die Interessen der Kinder und die realen Bedarfe in Stadtteil oder Gemeinde anpassbar und kann zu den unterschiedlichsten Lehrplaninhalten umgesetzt werden. Die Vielfalt ist gewünscht und eine der großen Stärken von Lernen durch Engagement. Das Engagement wird im Unterricht gemeinsam geplant und die Erfahrungen der Schüler*innen werden regelmäßig reflektiert.

Allen LdE-Projekten gemeinsam ist die Orientierung an den sechs Qualitätsstandards für Lernen durch Engagement. Sie sind der Schlüssel, um die Ziele, die mit LdE verbunden sind, auch wirklich zu erreichen.

Bei Fragen, Wünschen und Anregungen wenden Sie sich direkt an die Ansprechpartnerin Konstanze Erben am Schulamt.

Weitere Informationen über die Lernform auf der Homepage der LdE-Stiftung

Junge mit Maske setzt mit der Hand ein Stoppsignal
Foto: Bildagentur PantherMedia | Tomas Anderson

Erreichbarkeit

Konstanze Erben
Regionalkoordinatorin für Demokratiebildung
Telefon: +49 36074 37548
E-Mail​​​​​​​
Sprechtage: Montag, Mittwoch, Donnerstag
 

Unterstützung

Vorhaben am Lernort Schule unterstützt das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) gegebenenfalls finanziell.

Die Beantragung erfolgt schriftlich mit dem Formular „Antrag auf Unterstützung von unterrichtsbegleitenden und außerunterrichtlichen schulischen Vorhaben am Lernort Schule“.

Kooperationen mit Museen, Erinnerungs- und Gedenkorten

Im Rahmen von Maßnahmen des Lernens am anderen Ort wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport für den Besuch von bestimmten Lernorten eine vereinfachte Kostenerstattung angeboten. Auf einen im Vorfeld zu stellenden Antrag können staatlichen Schulen bestimmte Kosten erstattet werden (Weitere Informationen zu Fahrten zu Lern- und Gedenkorten inklusive Antragsformular (TMBJS)).

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen möchte über Kooperationsvereinbarungen mit Erinnerungsorten, Gedenkstätten und Museen Schulen unterstützen, damit die Schüler*innen Zeitbewusstsein als Grundlage für das Verständnis und Engagement in der modernen, demokratischen Gesellschaft entwickeln können. Kulturelle und politische Bildung sind dabei im Sinne der ganzheitlichen Bildung eng miteinander verzahnt, da durch kulturelle Bildung die Auseinandersetzung mit anderen Sichtweisen erfolgt, was Toleranz und Weltoffenheit nachhaltig anregen kann. Dabei kommt den historischen Orten eine besondere Rolle zu. Der Ortswechsel und die Authentizität sprechen andere Wahrnehmungs- und Lernkanäle bei den Schüler*innen an. Kreative Wege müssen im außerschulischen Lernumfeld gefunden werden, um gestellte Aufträge zu bewältigen. Dazu gehören das Querdenken, Forschen, Treffen von Entscheidungen, was die eigene Identität ebenfalls zweifellos stärkt.

Die gezielte Zusammenarbeit des Staatlichen Schulamtes Nordthüringen mit verschiedenen Lernorten in Thüringen möchte auch Lehrkräfte anregen, mit anderen Sichtweisen sowie Lehr- und Lernmethoden zu experimentieren. Die Kooperationen bieten Besonderheiten auf regionaler Ebene, wie z. B. Informationsveranstaltungen, Lehrerfortbildungen, Entwicklung und Realisierung von individuellen schulischen Projekten, Betreuung von Seminarfacharbeiten und Projektarbeiten. 

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen arbeitet auf der Basis von Kooperationsvereinbarungen mit folgenden Einrichtungen zusammen:

Gedenk- und Erinnerungsorte

Grenzlandmuseum Eichsfeld

Duderstädter Straße 7 – 9
37339 Teistungen

Grenzmuseum Schifflersgrund

Platz der Wiedervereinigung 1
37318 Asbach-Sickenberg

Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Andreasstraße 37a
99084 Erfurt

Museen

Eichsfeldmuseum

Kollegiengasse 10
37308 Heilbad Heiligenstadt

Link: TMBJS Außerschulische Lernorte

Erreichbarkeit

Konstanze Erben
Regionalkoordinatorin für Demokratiebildung
Telefon +49 36074 37458
E-Mail​​​​​​​
Sprechtage: Montag, Mittwoch, Donnerstag
 

Ausleihmöglichkeiten von Materialien

Plakatausstellungen

Die vier nachfolgend aufgeführten Plakatausstellungen sowie der "Luther-Koffer" können über das Staatliche Schulamt Nordthüringen an interessierte Schulen ausgeliehen werden.

Wenden Sie sich bei Interesse an einer Ausleihe für den Einsatz in der Schule direkt an:

Bernd Kittlaus
Referatsleiter
Telefon +49 36074 37561
E-Mail​​​​​​​

Der Kalte Krieg. Ursachen, Geschichte, Folgen

  • Die Ausstellung ist als unterrichtsbegleitendes Lernmaterial zur Nutzung im Unterricht geeignet. Sie stellt in 22 Plakat-Tafeln (Format DIN A1) die wesentlichen Ursachen und Folgen der Nachkriegspolitik in Deutschland zwischen 1945 und 1991 dar.

    Mit ihren Texten, über 160 zeithistorischen Fotos und Dokumenten sowie QR-Codes, die zu Filmdokumenten im Internet verlinken, wird die Ausstellung zu einem Panorama des Kalten Krieges, der als globale Systemkonkurrenz die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.

    Informationen zur Plakatausstellung

Voll der Osten. Leben in der DDR

  • Die Fotoausstellung ist als unterrichtsbegleitendes Lernmaterial zu den Themenbereichen Demokratiepädagogik/ DDR-Geschichte/ Aufarbeitung SED-Diktatur in hervorragender Weise geeignet. Sie dokumentiert in 20 Plakattafeln im Poster-Set Format DIN A1 mittels eindrucksvoller Schwarz-Weiß-Bilder des Fotografen Harald Hauswald Ausschnitte aus dem Lebensalltag in der ehemaligen DDR. Darüber hinaus stehen als weiterführendes Material 18 Videointerviews bereit, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie das jeweils zentrale Foto einer jeden Tafel entstanden ist. Diese Videos können Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen per QR-Code direkt in der Ausstellung abrufen.

    Informationen zur Plakatausstellung

Der Weg zur deutschen Einheit

  • Die Ausstellung besteht aus 20 Plakaten A1. Die Ausstellungstexte sowie über 150 Fotos und Faksimiles beschreiben, wie die Friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte.

    Informationen zur Plakatausstellung

Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19

  • Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19 setzt die Forderung nach einem Gegenwartsbezug historisch-politischer Bildungsarbeit konsequent um. Prägnante Texte, ca. 140 historische Fotos und Faksimiles sowie multimediale Begleitangebote regen dazu an, sich mit der Macht von Gefühlen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Gefühle, so die These, waren Motor politischer und gesellschaftlicher Reform- und Demokratisierungsprozesse. Aber sie waren stets auch Gegenstand politischer Instrumentalisierung und Manipulation, besonders seitens der politischen Extreme des 20. Jahrhunderts. Die 22 Tafeln umfassende Schau steht als Poster-Set im Format DIN A1 zur Verfügung.

    Informationen zur Plakatausstellung

„Auf gut Teutsch" - Luther und die deutsche Sprache

Mit diesem Material von Klasse 3 bis 7 wird die Bedeutung der Reformation für die Entwicklung der deutschen Sprache veranschaulicht und die Bedeutung von Sprache und Sprechfähigkeit für jeden einzelnen Menschen veranschaulicht. Es ist für einzelne Unterrichtsstunden geeignet, auch für Projektwochen oder den Einsatz im außerschulischen Bereich. Es wurde darauf geachtet, Schüler mit Migrationshintergrund einzubeziehen und deren Erfahrungen zu nutzen.

Die Materialien bedienen sich der neuen Medien, möchten aber auch die ganzheitliche Wahrnehmung fördern. Daher gibt es eine digitale Sammlung im Thüringer Schulportal und den ausleihbaren „Luther-Koffer“ im Schulamt.

Der „Luther-Koffer“ beinhaltet einen „Fünffachen Denckring der Teutschen Sprache“ nach Georg Philipp Harsdörffer, ein Holzpuzzle „Redewendungen“, ein Holzpuzzle „Ein guter Redner“, einen Setzkasten „Übersetzung“, die Handpuppen Fuchs, Rabe, Stadtmaus und Feldmaus, eine Wachstafel und einen Griffel, Schreibfedern (Gänsefeder und Redisfeder), ein Fässchen Tinte, ein laminiertes Handbuch mit allen Arbeitsblättern als Kopiervorlage, je eine DVD mit Einführungsfilm und Film zur Sprechwerkstatt einen USB-Stick und eine DVD mit allen digital verfügbaren Materialien „Auf gut Teutsch - Luther und die deutsche Sprache“.

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