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Kulturelle und politische Bildung

Kulturelle Bildung

Kulturelle Vielfalt und Toleranz sind wichtige Bausteine unserer Demokratie. Es gibt zahlreiche Kunst- und Kultureinrichtungen in Nordthüringen sowie Projektmöglichkeiten, die den Schüler*innen Raum geben, sich künstlerisch zu entfalten und Kultur zu entdecken. Gerne beraten wir Sie zu möglichen Projektpartner*innen, bei Projektideen oder auch der Finanzierung und Umsetzung ihrer Ideen.

Kulturagent*innen Thüringen

Für Schulen besteht die Möglichkeit, 2000 Euro Kunstgeld zu beantragen, wenn sie künstlerisch- kulturelle Projekte in Kooperation mit regionalen Projektpartner*innen aus dem Kulturbereich durchführen möchten. Dies beschränkt sich ausdrücklich nicht nur auf den Kunstunterricht, sondern es sind auch fächerübergreifende Projekte, beispielsweise zum Kreativen Schreiben oder die künstlerische Verarbeitung gesellschaftswissenschaftlicher oder naturwissenschaftlicher Themen möglich.

Landesbüro „Kulturagent*innen Thüringen“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V.

Projektmanagerin:
Janin Pisarek
Telefon +49 361 66382225
E-Mail

Kulturagentin
Franziska Most
Telefon +49 174 3479422
E-Mail

Antragsfristen im Jahr 2022
1. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.01.2022
2. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.04.2022
3. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.07.2022
4. Frist: Kunstgeldantrag einzureichen bis 15.10.2022

Durch Kulturagent*innen beratene Kunstgeldanträge können bis Schuljahresende 2020/21 aufgrund der unsicheren Planungslage infolge der Corona-Pandemie auch außerhalb der Fristen geprüft werden. Dafür ist eine vorherige Absprache mit den zuständigen Kulturagent*innen zwingend notwendig.

Ein Kunstprojekt mitten in der unsicheren Pandemiezeit?
Wie kann man in einem Projekt den Hygiene-Anforderungen bzw. der fehlenden Präsenz Externer in der Schule doch gerecht werden?

Gemeinsam mit freischaffenden Künstler*innen haben die Kulturagent*innen einige hybride Angebote (Webseite der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V.) entwickelt, die sowohl digital, analog, als auch im Wechsel funktionieren. Diese Workshops werden in Zusammenarbeit mit den Kulturagent*innen und Künstler*innen individuell an die Bedürfnisse und Gegebenheiten jeder Schule angepasst, so dass sie für jeden interessierte Schule umsetzbar sind. Lassen Sie sich von den Angeboten inspirieren und kreieren Sie Ihr eigenes Kunstgeldprojekt in Nordthüringen.

Musikalische Grundschule Thüringen

Dieses Projekt versteht die musikalische Bildung als einen wesentlichen Teil der Allgemeinbildung und gibt daher den am Projekt beteiligten Schulen die Möglichkeit, Musik stärker in den schulischen Alltag und den Unterricht einzubeziehen. Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt dieses Projekt und ist daran interessiert, dass zukünftig noch mehr Schulen an diesem teilnehmen.

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich an Uta Wenkel, die Regionalkoordinatorin für Nordthüringen.
Musikalische Grundschule Thüringen (Projektinformationen auf dem Thüringer Schulportal)
Regionalkoordinatorin Nordthüringen
Uta Wenkel
E-Mail

Aktuelle Veranstaltungen, Angebote und Ausschreibungen

Klassik Stiftung Weimar 2022

Im Rahmen des Themenjahres SPRACHE 2022 präsentiert das Goethe- und Schiller-Archiv zwei zentrale Ausstellungen:

„Wieland! Weltgeist in Weimar“ 
ab 5. Mai 2022

„Mut zum Chaos. Ottilie von Goethe“
ab 25. August 2022

Ausstellungsort: Goethe- und Schiller-Archiv, Jenaer Straße 1, 99425 Weimar 
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage: 11 – 16 Uhr
Eintritt: frei

Informationen zu den Ausstellungen der Klassik Stiftung Weimar (PDF, nicht barrierefrei, 684 kB)

Weiterführende Informationen auf der Webseite des Goethe- und Schiller-Archivs

fröhliche junge Menschen werfen Farbpulver on die Luft
Foto: Bildagentur PantherMedia | Artur Verkhovetskiy

Erreichbarkeit

Jessica Kellner
Koordinatorin für kulturelle und politische Bildung
Telefon: +49 36074 37565
E-Mail
Sprechtage: Dienstag, Donnerstag, Freitag

Bernd Kittlaus
Referatsleiter (stellvertretend für die Koordinatorin für kulturelle und politische Bildung)
Telefon: +49 36074 37561
E-Mail

Newsletter zu kulturellen und politischen Themen

Es gibt es einen Newsletter für kulturelle und politische Bildung in Nordthüringen. Darin wird regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Unterrichtsmaterialien, außerschulische Lernorte, Kooperations- und Projektpartner sowie über geplante Veranstaltungen informiert.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin Jessica Kellner.

Politische Bildung

Politische Bildung soll die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, gesellschaftliche Probleme kriteriengestützt zu beurteilen und aktiv als mündige Bürger*innen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt schulische Projektvorhaben, die dies zum Ziel haben und berät interessierte Lehrkräfte zu Projektideen und Fördermöglichkeiten. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, individuelle Fortbildungsangebote und Informationsveranstaltungen durchzuführen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Vorurteile und daraus resultierende Diskriminierung spielen leider immer wieder eine Rolle in unserem gesellschaftlichen Alltag. Umso schöner ist es, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die sich aktiv gegen Diskriminierung und für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen und ihre Schule zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ machen.

Falls Sie auch Interesse haben, sich als Schule damit auseinanderzusetzen und sich an diesem Netzwerk zu beteiligen, dann können Sie sich an direkt an die Landeskoordinatorinnen in Thüringen wenden.

Landeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage Thüringen
Arlett Symanowski und Konstanze Illmer
E-Mail

Aktuelle Veranstaltungen, Angebote und Ausschreibungen

Vor dem Verschwinden. Spurensuche nach vergessener Kunst aus der DDR

Projektzeitraum Januar 2022 bis September 2023

Anmeldungen sind weiterhin ausdrücklich erwünscht!

Das Projekt der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße im Zeitraum Januar 2022 bis einschließlich 8. September 2023 ermuntert Schulklassen der weiterführenden Schulen zur Spurensuche nach architekturbezogener Kunst aus der DDR und lässt sie selbst künstlerisch aktiv werden. Sie wählen lokale Kunstwerke aus der DDR aus, die Teil des öffentlichen Raums, in Depots eingelagert oder verschwunden sein können. Schulklassen ab Klassenstufe 9 können teilnehmen.

Während des fünftägigen Projekts besuchen die Jugendlichen die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt, erforschen in ihrem Heimatort die Geschichte des Kunstwerks und erstellen mit lokalen Künstler*innen eigene Kunstwerke oder produzieren Videos, Podcasts und andere Medien.

Sie sind am Projekt interessiert?
Kontakt: Lisa Ströer
Telefon: 0361/2192120
E-Mail: stroeer(at)stiftung-ettersberg.de
Weitere Informationen (PDF, nicht barrierefrei, 141 kB)
Webseite zum Projekt​​​​​​​

Demokratiebildung in der Schule

Demokratie braucht mündige Bürger*innen und eine starke Zivilgesellschaft.

Täglich wird deutlich, dass aufgrund zunehmender Verächtlichmachungen von Demokratie und Menschenrechten sowie Erscheinungen von Antisemitismus, Rassismus, Extremismen und Vorurteilen, grundlegende gesellschaftliche Werte wie Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Angesichts dieser sich verändernden Lebenswelt, sind möglicherweise klare Antworten auf komplexe Zusammenhänge nicht einfach zu finden. Die Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe in Thüringer Schulen trägt wesentlich zur Stärkung demokratischer Prinzipien bei. Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt Schulen und Lehrkräfte mit differenzierten Angeboten und Fortbildungen, die sich an aktuellen Bedarfen orientieren.

Wettbewerb „Demokratie gestalten, aber wie?“

Der Schirmherr dieses regionalen Schüler*innen-Wettbewerbs ist der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter. Schüler*innen aller Schularten sind jährlich wiederkehrend aufgerufen, ihre Beiträge und Projekte rund um das Demokratielernen im Staatlichen Schulamt Nordthüringen einzureichen. 
Die prämierten Beiträge erhalten Auszeichnungen für ihr Engagement.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die nebenstehende Ansprechpartnerin Konstanze Erben.

Vielen herzlichen Dank für die eingereichten Beiträge 2021/2022.

Der nächste Bewerbungszeitraum startet mit Beginn des neuen Schuljahres 2022/2023. Die benötigten Unterlagen werden dann wieder hier zur Verfügung gestellt.

Preisträger des Schülerwettbewerbs im Schuljahr 2021/2022

Am diesjährigen Regionalwettbewerb 2021/2022 für Schüler*innen ,,Demokratie gestalten - aber wie?‘‘ des Schulamtsbereiches Nordthüringen beteiligten sich 5 Schulen aus den Landkreisen Eichsfeld, Unstrut-Hainich und Kyffhäuser mit 10 Schüler- bzw. Schulbeiträgen. Trotz pandemiebedingter Einschränkungen gelang es den Schüler*innen wirksame Aktionen für das Gemeinwohl im nahen Umfeld der Schule sowie der Demokratiebildung durchzuführen und Akzente zu setzen. Staatliche Regelschulen, Thüringer Gemeinschaftsschulen und Staatliche Gymnasien reichten vielfältige, kreative und durchdachte Beiträge ein. Werte wie Akzeptanz, Toleranz, Mut und Empathie wurden dabei vermittelt. Von den Einreichungen erhielten 7 Beiträge die Plätze 1 bis 3. Ein Anerkennungspreis wurde verliehen. Der Schulamtsleiter Dr. Bernd Uwe Althaus gratulierte allen Preisträger*innen persönlich und überreichte die Urkunden bei der Auszeichnungsveranstaltung im Schulamt Nordthüringen am 30.06.2022. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!

Mitglieder der Jury:
Konstanze Erben - Regionalkoordinatorin für Demokratiebildung
Andrea Heinemann, Mara Ort - Koordinierungsstelle Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld
Alexander Gauck - Fachleiter für Geschichte am Seminarschulverbund für das Lehramt an Regelschulen in Nordthüringen
Peter Cott – Staatliche Regelschule Breitenworbis

Rubrik Schulbeitrag, Gymnasium
In dieser Rubrik konnten 2 erste Plätze ausgereicht werden.

Platz 1: „Demokratie braucht Bildung. Zusammenleben - Zusammenwachsen“, Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Großengottern Staatliches Gymnasium
Der Beitrag „Demokratie braucht Bildung. Zusammenleben - Zusammenwachsen“ des Staatlichen Gymnasiums Friedrich Ludwig Jahn in Großengottern zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit in der Beschäftigung mit aktuellen politischen Themen aus. Musikalische Kreativität, bildnerisches Schaffen und historische Inhalte der Friedlichen Revolution und dem Transformationsprozess nach der Wiedervereinigung haben die Schülerinnen und Schüler im Unterricht aufgegriffen und handlungsorientiert mit aktuellen Problemlagen verknüpft, wie zum Beispiel der öffentlichkeitswirksamen Benefizaktion zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal. Die Schülerinnen und Schüler haben Empathiefähigkeit und eine solidarische Vorbildfunktion unter Beweis stellen können.

Platz 1: „Anne Frank Ausstellung“, Staatliches Gymnasium "Johann Georg Lingemann" Heiligenstadt
Der Beitrag „Anne Frank Ausstellung“ des Lingemann-Gymnasiums in Heilbad Heiligenstadt hat eine sehr große Öffentlichkeit im Landkreis Eichsfeld erreicht. Bis zu 600 Schüler*innen der 9. und 10. Klassen weiterführender Schulen haben die vom Gymnasium organisierte Ausstellung im Eichsfeldmuseum Heilbad Heiligenstadt, dem Kooperationspartner des Projekts, besucht. Herausragend und besonders zu würdigen ist hier der Peer-to-Peer-Ansatz, bei dem Schülerinnen und Schüler sich freiwillig dazu entschieden haben, andere Schüler*innen durch die Anne Frank Ausstellung zu führen, nachdem sie selber eine Ausbildung für diese Ausstellung absolviert hatten. Selbstvertrauen und Mut waren dazu notwendig, am Ende Selbstwirksamkeit zu spüren. Menschenfeindlichen Tendenzen mit dem dialogischen Prinzip entgegen zu wirken, zeugt von hoher Zivilcourage. 

Rubrik Schulbeitrag, Regelschule/ Thüringer Gemeinschaftsschule
In dieser Rubrik konnten die Plätze 1 bis 3 sowie der Anerkennungspreis ausgereicht werden.

Platz 1: „Fakt oder Fake“, Staatliche Regelschule Niederorschel 
Der Beitrag „Planspiel zu Fakt oder Fake der Europäischen Kommission“ hat den Schüler*innen der 10. Klassen durch aktive Beteiligung und die Auseinandersetzung mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema politische Prozesse der Europäischen Union nähergebracht. Mittels der Methode der Debatte übernahmen die Schüler*innen bestimmte Rollen, um am Ende gemeinsam Kompromisse auszuhandeln, wie man menschenfeindlichen Tendenzen in der Bevölkerung durch fortschreitende Digitalisierung entgegenwirken kann. Dabei standen demokratische Prozesse, Offenheit und Fairness im Mittelpunkt des Projektes. 

Platz 2: „Juniorwahl“, Staatliche Regelschule Niederorschel
Der Beitrag „Demokratie erleben durch die Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021“ zeichnet sich durch seine Aktualität aus. Das Interesse der 9. und 10. Klassen wurde geweckt, wählen zu gehen. Politische Diskussionen zum Wahlrecht wurden unter den Schüler*innen angeregt. Sie erkannten, dass die Teilnahme an Wahlen ein aktiver Beitrag zur persönlichen demokratischen Mitgestaltung darstellt. Durch die Selbstwirksamkeitserfahrung erhielten sie Einblicke in demokratische Prozesse. Am Ende wurden die Gespräche auch in den Familien der Schüler*innen fortgeführt. 
Foto SW6

Platz 3: „Bänke der Begegnung“, Staatliche Gemeinschaftsschule Oldisleben
Der Beitrag „Bänke der Begegnung“ ist durch kreative Schülertätigkeit entstanden. Für den öffentlichen Raum wurden alte Bänke renoviert und bearbeitet, mit neuen Farbanstrichen und individuellen Motiven versehen und wieder aufgestellt. Die gemeinnützige und solidarische Idee dahinter ist der Wunsch der Begegnung mit anderen Menschen. Die Schüler*innen wünschen sich, auf diese Art und Weise wieder soziale Kontakte zu fördern, besonders nach der Zeit der Coronakrise. 

Anerkennungspreis: „Borlachplaner“, Johann-Gottfried-Borlach-Schule Artern, Staatliche Gemeinschaftsschule Artern
Der Beitrag „Borlachplaner“ erhält den Anerkennungspreis, da er bedeutsam für die Schulentwicklung ist. Die Organisation eines Schuljahres im Blick zu haben und täglich damit zu arbeiten, hilft allen Schüler*innen. Der Planer wurde unter demokratischer Beteiligung der Schüler*innen gestaltet, indem Entwürfe und Inhalte unter ihnen abgestimmt wurden. Kreative Ideen aus der Mitte der Schüler und der Eltern finden somit Eingang in das Heft. Verschiedene Gremien innerhalb der Schule haben zusammengewirkt und zeugen vom guten Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft. 

Rubrik Kleingruppe, Regelschule/ Thüringer Gemeinschaftsschule

1. Platz: „Insektenhotel“, Johann-Gottfried-Borlach-Schule Artern, Staatliche Gemeinschaftsschule Artern
Der Beitrag „Insektenhotel“ der 4 Schüler*innen zeichnet sich durch seine Aktivität zum Umweltschutz, den Recyclinggedanken und seine Mitgestaltung der schulischen Umwelt aus. Zu würdigen ist der hohe persönliche Einsatz der Gruppe der Schüler*innen. Das selbst gebaute Insektenhotel wurde beherzt in Szene gesetzt und schmückt nun den Schulhof der Schule. Diese kreative Gestaltungsidee unterstützt die Identifikation der Beteiligten und der Besucher mit der Schule.

Preisverleihung Schülerwettbewerb Demokratie gestalten Schuljahr 2021/22
Foto: SSA NT | Bernd Kittlaus
Preisverleihung Schülerwettbewerb Demokratie gestalten Schuljahr 2021/22
Foto: SSA NT | Bernd Kittlaus
Preisverleihung Schülerwettbewerb Demokratie gestalten Schuljahr 2021/22
Foto: SSA NT | Bernd Kittlaus

Jugend debattiert

Jugend debattiert bietet in der weiterführenden Schule, in den Klassen 8 bis 12, Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung. Jugend debattiert stellt ein systematisches Curriculum mit Übungen zur Aktivierung aller Schüler*innen, zielgruppengerechtes, praxisnahes Lehrmaterial und schulart- bzw. länderübergreifende sowie bundesweite Vernetzung bereit. Zudem bietet das Projekt gute Möglichkeiten auch über den Unterricht hinaus in vielfältiger Weise genutzt zu werden, z. B. im Rahmen von Wettbewerb, Rhetorik-AG, Debattierclub oder Schülermitbestimmung.

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt thematische Fortbildungen und die Vernetzung von Schulen zur Bildung von Schulverbünden für den Wettbewerb. Im kommenden Schuljahr 2021/22 können wieder Jugend-debattiert-Fortbildungen angeboten werden - entweder in Präsenz oder online. 

Bei schulischem Interesse an Aufbau- oder Basisschulungen melden Sie sich bitte bei den unten genannten zuständigen Koordinatorinnen.

Landeskoordinatorin für Jugend debattiert
Dorothee Zimmermann
Goethe-Gymnasium Weimar
Amalienstraße 4
99423 Weimar
Telefon +49 3643 905352 oder +49 3643 851672 (Goethe-Gymnasium Weimar)

Regionalkoordinatorin für das Projekt und den Wettbewerb „Jugend debattiert“ im Schulamtsbereich Nordthüringen
Renate Hesse 
Staatliches Gymnasium "Wilhelm von Humboldt" Nordhausen
Domstraße 15
99734 Nordhausen 
E-Mail

Demokratie und Schule in Thüringen

Im Rahmen der Werkstatt werden Schulprojekte gelebter Demokratie, wie zum Beispiel zu den Themen Mitbestimmung, historisch-politisches Lernen, Lebenswelt und Ökologie, Verantwortung in der Pandemie vorgestellt.

Koordinator
Thomas Roschke
Telefon: +49 361 573432039
E-Mail

Schülermitwirkung

Der Thüringer Landtag hat 2019 das Thüringer Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens beschlossen. Mit diesem Gesetz wurde insbesondere das Thüringer Schulgesetz (PDF) novelliert, so auch im § 28 das Mitbestimmungsrecht in Schule.

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen unterstützt bei der Umsetzung:

  • … die Schulen mit konkreten Abrufangeboten des Schulpsychologischen Dienstes: „Der Klassenrat im Schulalltag – Einführung“ und „Schülern eine Stimme geben – Ein Tag für Schülervertreter“ (Abrufangebote des Schulpsychologischen Dienstes (PDF, nicht barrierefrei, 108 kB))  
     
  • … die Schülersprecher*innen-Wahlen der Schularten Regelschule, Thüringer Gemeinschaftsschule, Förderschule, Gymnasium und Berufsbildende Schule. Die letzte Wahl fand zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 statt. Die gewählten Schülervertreter*innen können im Schulamt nachgefragt werden
     
  • … die Kreisschülersprecher*innen-Wahl der genannten Schularten der Landkreise. Entsprechend der Infektionsschutzerfordernisse fand am 6. Januar 2021 eine Onlinekonferenz statt, bei der die Kreisschülersprecher*innen der Schularten gewählt wurden. Die gewählten Vertreter*innen können im Schulamt nachgefragt werden. Weitere Informationen zur Landesschülervertretung (Webseite der Landesschülervertretung Thüringen).

  • … die regionalen Jugendhilfeausschüsse, indem es die Wahl der beratenden Mitglieder der Gruppe der  Schüler*innen begleitet. Die letzte Wahl fand zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 statt. Die aktuell gewählten Jugendhilfeausschuss-Vertreter*innen können im Schulamt nachgefragt werden.
     
  • … die Partnerschaften für Demokratie und damit verbundenen Jugendforen, indem der Kontakt zur jeweiligen Einrichtung hergestellt wird. 
Junge mit Maske setzt mit der Hand ein Stoppsignal
Foto: Bildagentur PantherMedia | Tomas Anderson

Erreichbarkeit

Konstanze Erben
Regionalkoordinatorin für Demokratiebildung
Telefon: +49 36074 37548
E-Mail​​​​​​​
Sprechtage: Montag, Mittwoch, Donnerstag
 

Unterstützung

Vorhaben am Lernort Schule unterstützt das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) gegebenenfalls finanziell.

Die Beantragung (Webseite des TMBJS: Hinweise zur Unterstützung von unterrichtsbegleitenden und außerunterrichtlichen schulischen Vorhaben am Lernort Schule) erfolgt schriftlich mit dem Formular „Antrag auf Unterstützung von unterrichtsbegleitenden und außerunterrichtlichen schulischen Vorhaben am Lernort Schule“.

Lernen durch Engagement (LdE) - Schule als Lernort für Demokratie

„Man lernt nicht aus Erfahrung, sondern aus dem Nachdenken über die Erfahrung.“
John Dewey

In der Schule erwerben die Schüler*innen zumeist in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern relevantes Wissen über Demokratie. Sich zu beteiligen und sich in der näheren Umgebung für andere Menschen aktiv zu engagieren gehört aber auch zur Schulbildung und sollte in allen Fächern zur Anwendung kommen. LdE leistet einen wichtigen Beitrag dazu. LdE ist flexibel an die Ausgangssituation der Schule, die Interessen der Kinder und die realen Bedarfe in Stadtteil oder Gemeinde anpassbar. Es kann zu den unterschiedlichsten Lehrplaninhalten umgesetzt werden. Die Erfahrungen der Schüler*innen werden im Prozess des Engagements regelmäßig reflektiert. Es findet abschließend immer eine Würdigung ihrer Ergebnisse statt.

Was unterscheidet Lernen durch Engagement von anderen Lehr- und Lernformen?

„Wer früh demokratische Selbstwirksamkeit erfährt, wird sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch später an gesellschaftlichen Prozessen beteiligen.“
Heinz Reinders

Für Schüler*innen:

  • Individuell: Perspektivübernahme, Empathie und Selbstwirksamkeit erleben
  • Demokratische Werte und Partizipationsfähigkeit erfahren
  • Sich als Klasse/Gruppe gemeinsam im Stadtteil oder der Gemeinde für andere Menschen engagieren
  • Engagement mit fachlichem Lernen im Unterricht planen und durchführen
  • Würdigender Abschluss des Engagement-Projektes

Für die Schule:

  • Schule ist demokratischer Erfahrungsraum: fächerübergreifend, partizipativ, nachhaltig
  • Handlungsorientierte Lernkultur: verständnisintensiv, sinnstiftend, gesellschaftlich relevant
  • Netzwerkarbeit: bundesweiter Austausch mit LdE-Schulen

Wie unterstützt das Staatliche Schulamt Nordthüringen Lernen durch Engagement?

„Mut zeigen und neue Wege beschreiten.“
Anna Mauz, Markus Gloe

Mit dem Beginn des Schuljahres 2021/2022 startet eine Landesinitiative in Thüringen, die selbstverständlich auch vom Schulamt Nordthüringen mitgestaltet wird. In diesem Schuljahr gibt es zahlreiche Fortbildungen zur Etablierung der Lernform LdE. Alle Landkreise und alle Schulen des SSA NT werden somit angeregt, sich mit der Umsetzung von LdE zu beschäftigen und damit verbunden den Erfahrungsraum Schule neu zu denken.

Sind Sie an LdE interessiert, möchten sich beraten lassen oder sich zum Thema LdE fortbilden? Wenden Sie sich an die Ansprechpartnerin Konstanze Erben am Staatlichen Schulamt Nordthüringen.

Informationen zu LdE im Thüringer Schulportal
Informationen zum Netzwerk LdE
Informationen zu LdE in den MINT-Fächern
Informationen zum Schulpreis LdE

Logo Netzwerk Lernen durch Engagement

Anregungen und Beispiele für den Schulalltag

Veranstaltungshinweise

Es liegen aktuell keine Informationen vor.

Jüdisches Leben in Thüringen

Hinweise für die Beschäftigung mit der Thematik in Projekten und im Unterricht

Jüdisches Leben hat in Thüringen eine lange Tradition. Mit dem Themenjahr "900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen" im Jahr 2021 wurde die feste Verankerung im Land insbesondere die Erinnerungskultur an die Verfolgung und Ermordung der Juden in der Bildungslandschaft in den Fokus gerückt. Schulen aller Schularten wurden ermutigt, sowohl viele Jahrhunderte zurückreichende Zeugnisse in der Neuzeit zu erkunden als sich auch mit der Shoa und mit den heutigen politischen Strömungen auseinanderzusetzen. Ergebnisse und Resultate von Schüler*innen aus den Beschäftigungen mit dem Thema konnten und können im Staatlichen Schulamt Nordthüringen beim regionalen Schülerwettbewerb „Demokratie gestalten, aber wie“ 2021/2022 eingereicht werden.

Zahlreiche Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Pädagog*innen und Interessierte fanden im Rahmen des Themenjahrs statt, auf denen auch neue Forschungsergebnisse vorgestellt wurden. Für Pädagog*innen könnte beispielsweise die Studie vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST e.V.) interessant sein (siehe Studie „Antisemitismus im Kontext Schule“).

Das Themenjahr hat ebenfalls die nachhaltige, projektorientierte und unterrichtsbezogene Beschäftigung angestoßen. Viele (neue) Themen für Seminarfacharbeiten und Projektarbeiten haben sich aufgetan. Jüdische Zeugnisse sind für die Weiterarbeit nicht nur in unserem Schulamtsbereich zu besichtigen, sondern auch in anderen Thüringer Landkreisen zu entdecken.

Veröffentlichungen zum Themenjahr im Thüringer Schulportal

Orte, Personen und Chroniken jüdischen Lebens in Thüringen (aus dem Projekt "MENORA | Jüdisches Leben in Thüringen")

Ergebnisse des Bildungsprojektes "Jüdisches Leben erfahren" der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Die Ansprechpartnerin Konstanze Erben steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Zum Anne Frank Tag am 12. Juni 2022

Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus rund um Anne Franks Geburtstag seit 2017

Die Anmeldung zum Anne Frank Tag 2022 "Freundschaft" ist abgeschlossen. Mehr als 600 Schulen aus ganz Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr am Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus und für Vielfalt und Demokratie. Anlass des Anne Frank Tags ist in jedem Jahr der Geburtstag von Anne Frank.

Auf der Webseite zum Anne Frank Tag finden Sie neben weiteren Informationen auch aktuelle Mitteilungen. Als digitale Angebote werden eine Adaption der originalen Plakatausstellung mit identischen Inhalten und ein Video mit der Holocaust-Überlebenden Hannah Pick-Goslar geboten.

Zu den zusätzlichen Lernmaterialien, die im Staatlichen Schulamt Nordthüringen interessiertenSchulen zur Verfügung stehen, gehören:

Die Ausleihe der Plakatausstellungen im gedruckten Format A0 und die dazugehörigen Materialien ist über das Staatliche Schulamt Nordthüringen möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Koordinatorin.

Die Webseite zum Anne Frank Tag hält auch das Lernmaterial der Projektpartner von "Meet a Jew" für bereit. In drei Video-Porträts sprechen die jungen Jüd*innen Joelle, Jessi und Igor sehr persönlich über Themen wie Freundschaft, Familie oder auch Antisemitismus. Außerdem beantworten sie häufig gestellte Fragen zum Judentum. Die zugehörigen Arbeitsblätter eignen sich für den Unterricht sowie zur Vor- und Nachbereitung von Begegnungen mit den jungen Erwachsenen von »Meet a Jew«.

Alle Lernmaterialien finden sich auf der Webseite zum Anne Frank Tag.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Ansprechpartnerin im Schulamt Konstanze Erben.

Ethik-Lerngruppen gestalten Anne Frank Tag am Tilesius-Gymnasium in Mühlhausen

Zum ersten Mal nahm das Tilesius-Gymnasium am jährlich stattfindenden Anne Frank Tag teil. Ethik-Lerngruppen des Jahrganges 9 des Tilesius-Gymnasiums gestalteten verschiedene Aktivitäten im Vorfeld des Anne Frank Tages: Zentrale Elemente waren eine Plakatausstellung zu Anne Frank im Foyer der Schule und  eine Putzaktion von „Stolpersteinen“ in der Innenstadt von Mühlhausen. Stolpersteine sind im Boden verlegte Gedenktafeln, die an Verfolgte während der NS-Zeit erinnern. Zur Vorbereitung des Aktionstages gehörte natürlich auch die intensive Schülerlektüre des Tagebuches. Via Livestream verfolgten die Lernenden schließlich die offizielle Eröffnung des Aktionstages in Berlin. 
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite der Schule.

Der nächste Anne Frank Tag findet im Schuljahr 2022/2023 statt. Die benötigten Unterlagen werden dann wieder hier zur Verfügung gestellt.

Kooperationen mit Museen, Erinnerungs- und Gedenkorten

Im Rahmen von Maßnahmen des Lernens am anderen Ort wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport für den Besuch von bestimmten Lernorten eine vereinfachte Kostenerstattung angeboten. Auf einen im Vorfeld zu stellenden Antrag können staatlichen Schulen bestimmte Kosten erstattet werden (Weitere Informationen zu Fahrten zu Lern- und Gedenkorten inklusive Antragsformular (Webseite des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport)).

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen möchte über Kooperationsvereinbarungen Schüler*innen unterstützen, damit sie Zeitbewusstsein als Grundlage für Verständnis und Engagement in der modernen, demokratischen Gesellschaft entwickeln können. Kulturelle und politische Bildung sind dabei im Sinne der ganzheitlichen Bildung eng miteinander verzahnt. Der Ortswechsel und die Authentizität der außerschulischen Lernorte sprechen andere und kreative Wahrnehmungs- und Lernkanäle bei den Schüler*innen an.

Die gezielte Zusammenarbeit des Staatlichen Schulamtes Nordthüringen mit verschiedenen Lernorten in Thüringen möchte auch Lehrkräfte anregen, mit anderen Sichtweisen sowie Lehr- und Lernmethoden zu experimentieren. Die Kooperationen bieten Besonderheiten auf regionaler Ebene, wie z. B. Informationsveranstaltungen, Lehrerfortbildungen, Entwicklung und Realisierung von individuellen schulischen Projekten, Betreuung von Seminarfacharbeiten und Projektarbeiten. 

Das Staatliche Schulamt Nordthüringen arbeitet auf der Basis von Kooperationsvereinbarungen mit folgenden Einrichtungen zusammen:

Link: TMBJS Außerschulische Lernorte

Erreichbarkeit

Konstanze Erben
Regionalkoordinatorin für Demokratiebildung
Telefon +49 36074 37458
E-Mail​​​​​​​
Sprechtage: Montag, Mittwoch, Donnerstag
 

Aktuelle Angebote unserer Kooperationspartner

Es liegen aktuell keine Informationen vor.

Ausleihmöglichkeiten von Materialien

Plakatausstellungen

Die vier nachfolgend aufgeführten Plakatausstellungen sowie der "Luther-Koffer" und die Plakatausstellung zum Anne Frank Tag 2021 können über das Staatliche Schulamt Nordthüringen an interessierte Schulen ausgeliehen werden.

Wenden Sie sich bei Interesse an einer Ausleihe für den Einsatz in der Schule direkt an:

Bernd Kittlaus
Referatsleiter
Telefon +49 36074 37561
E-Mail

oder die oben genannten Koordinatorinnen.

Der Kalte Krieg. Ursachen, Geschichte, Folgen

Die Ausstellung ist als unterrichtsbegleitendes Lernmaterial zur Nutzung im Unterricht geeignet. Sie stellt in 22 Plakat-Tafeln (Format DIN A1) die wesentlichen Ursachen und Folgen der Nachkriegspolitik in Deutschland zwischen 1945 und 1991 dar.

Mit ihren Texten, über 160 zeithistorischen Fotos und Dokumenten sowie QR-Codes, die zu Filmdokumenten im Internet verlinken, wird die Ausstellung zu einem Panorama des Kalten Krieges, der als globale Systemkonkurrenz die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte.

Informationen zur Plakatausstellung "Der Kalte Krieg. Ursachen, Geschichte, Folgen" auf der Webseite der Bundesstiftung Aufarbeitung

Voll der Osten. Leben in der DDR

Die Fotoausstellung ist als unterrichtsbegleitendes Lernmaterial zu den Themenbereichen Demokratiepädagogik/ DDR-Geschichte/ Aufarbeitung SED-Diktatur in hervorragender Weise geeignet. Sie dokumentiert in 20 Plakattafeln im Poster-Set Format DIN A1 mittels eindrucksvoller Schwarz-Weiß-Bilder des Fotografen Harald Hauswald Ausschnitte aus dem Lebensalltag in der ehemaligen DDR. Darüber hinaus stehen als weiterführendes Material 18 Videointerviews bereit, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie das jeweils zentrale Foto einer jeden Tafel entstanden ist. Diese Videos können Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen per QR-Code direkt in der Ausstellung abrufen.

Informationen zur Plakatausstellung "Voll der Osten. Leben in der DDR" auf der Webseite der Bundesstiftung Aufarbeitung

Der Weg zur deutschen Einheit

Die Ausstellung besteht aus 20 Plakaten A1. Die Ausstellungstexte sowie über 150 Fotos und Faksimiles beschreiben, wie die Friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte.

Informationen zur Plakatausstellung "Der Weg zur deutschen Einheit" auf der Webseite der Bundesstiftung Aufarbeitung

Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19

Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19 setzt die Forderung nach einem Gegenwartsbezug historisch-politischer Bildungsarbeit konsequent um. Prägnante Texte, ca. 140 historische Fotos und Faksimiles sowie multimediale Begleitangebote regen dazu an, sich mit der Macht von Gefühlen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Gefühle, so die These, waren Motor politischer und gesellschaftlicher Reform- und Demokratisierungsprozesse. Aber sie waren stets auch Gegenstand politischer Instrumentalisierung und Manipulation, besonders seitens der politischen Extreme des 20. Jahrhunderts. Die 22 Tafeln umfassende Schau steht als Poster-Set im Format DIN A1 zur Verfügung.

Informationen zur Plakatausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19" auf der Projektwebseite der Bundesstiftung Aufarbeitung

Postsowjetische Lebenswelten. Gesellschaft und Alltag nach dem Kommunismus

Das Ende der Sowjetunion im Dezember 1991 ist Ausgangspunkt der Ausstellung. Sie widmet sich dem historischen Wandel, den die 15 Nachfolgestaaten seitdem durchlaufen haben. Geographisch reicht der Blick von Osteuropa über den Kaukasus bis nach Zentralasien. Gemeinsamkeiten, die den Alltag dieser Gesellschaften vor allem in den 1990er Jahren prägten, werden dargestellt. Auch thematisiert sind der Raubzug der Mafia, die Selbstbereicherung früherer Funktionäre, die das Staatseigentum privatisierten, ethnische Konflikte und regionalen Kriege. Es wird gezeigt, wie mit Geschichte, aber auch mit Religion Politik gemacht wird, wie der demokratische Aufbruch gelang, aber auch wie neue Autokratien entstanden. 

Informationen zur Plakatausstellung „Postsowjetische Lebenswelten" auf der Projektwebseite der Bundesstiftung Aufarbeitung

„Auf gut Teutsch" - Luther und die deutsche Sprache

Mit diesem Material von Klasse 3 bis 7 wird die Bedeutung der Reformation für die Entwicklung der deutschen Sprache veranschaulicht und die Bedeutung von Sprache und Sprechfähigkeit für jeden einzelnen Menschen veranschaulicht. Es ist für einzelne Unterrichtsstunden geeignet, auch für Projektwochen oder den Einsatz im außerschulischen Bereich. Es wurde darauf geachtet, Schüler mit Migrationshintergrund einzubeziehen und deren Erfahrungen zu nutzen.

Die Materialien bedienen sich der neuen Medien, möchten aber auch die ganzheitliche Wahrnehmung fördern. Daher gibt es eine digitale Sammlung "Auf gut Teutsch - Luther und die deutsche Sprache" im Thüringer Schulportal und den ausleihbaren „Luther-Koffer“ im Schulamt.

Der „Luther-Koffer“ beinhaltet einen „Fünffachen Denckring der Teutschen Sprache“ nach Georg Philipp Harsdörffer, ein Holzpuzzle „Redewendungen“, ein Holzpuzzle „Ein guter Redner“, einen Setzkasten „Übersetzung“, die Handpuppen Fuchs, Rabe, Stadtmaus und Feldmaus, eine Wachstafel und einen Griffel, Schreibfedern (Gänsefeder und Redisfeder), ein Fässchen Tinte, ein laminiertes Handbuch mit allen Arbeitsblättern als Kopiervorlage, je eine DVD mit Einführungsfilm und Film zur Sprechwerkstatt einen USB-Stick und eine DVD mit allen digital verfügbaren Materialien „Auf gut Teutsch - Luther und die deutsche Sprache“.

Plakatausstellung zum Anne Frank Tag 2021

Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus

Der Anne Frank Tag findet seit 2017 jedes Jahr rund um Anne Franks Geburtstag, dem 12. Juni, statt. Er soll Schüler*innen und Lehrer*innen dazu anregen, sich mit der Geschichte von Anne Frank in der Zeit des Nationalsozialismus sowie mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in der Gegenwart zu befassen. 

Zu den Lernmaterialien gehört für 2021 auch die Ausstellung "Blick auf die Geschichte". Sie erzählt auf sieben großformatigen Plakaten die Lebensgeschichte von Anne Frank anhand von historischen Fotografien. Zur digitalen Ausstellung auf der Webseite des Anne Frank Zentrums.

Die Ausleihe der Plakatausstellung im gedruckten Format A0 und die dazugehörigen Materialien ist über das Staatliche Schulamt Nordthüringen möglich.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die oben genannten Koordinatorinnen.

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