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Förderung

Förderung bei Lernschwierigkeiten und sonderpädagogischem Förderbedarf

"Jeder Schüler hat das Recht, eine seiner Befähigung und Leistung entsprechende schulische Bildung und Förderung zu erhalten."
(§ 25 Thüringer Schulgesetz)

Aus diesem Recht ergibt sich die Notwendigkeit des differenzierenden Unterrichts. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, besonderen Lernschwierigkeiten, sonderpädagogischem Förderbedarf, Migrationshintergrund aber auch besonderen Begabungen bedürfen einer auf ihre Voraussetzungen abgestimmte, individuelle Förderung.

Symbolbild einer Räuberleiter
Foto: fotolia.com

Förderung für Kinder und Jugendliche mit besonderen Lernschwierigkeiten

Wenn an Kinder nach der Einschulung Lernanforderungen gestellt werden, bewältigen sie diese sehr unterschiedlich. Treten im Lernprozess eines/einer Schüler*in Schwierigkeiten auf, die er/sie nicht ohne zusätzliche pädagogische Unterstützung bewältigen kann, sind besondere Lernschwierigkeiten anzunehmen.

Diese können sich äußern

  • in Problemen beim Sprechen, Lesen und Schreiben (Schriftspracherwerb),
  • in Problemen im Rechnen und in mathematischen Lernprozessen und
  • in Problemen im Verhalten.

Aufgabe der Schule ist es, Kinder und Jugendliche mit besonderen Lernschwierigkeiten individuell, vor allem unterrichtsimmanent und ganzheitlich zu fördern. In den Schulen werden dazu Förderkurse in Form von Intensiv- und Intervallförderung angeboten. Die Förderung wird in einem Förderplan dokumentiert.

Eltern können sich bei Bedarf an die Klassenlehrer, Beratungslehrer, Schulleitungen wenden.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Staatlichen Schulamt

Kerstin Glahn

Referatsleiterin GS/ FÖS

+4936074 37540

Ulrike Böer

Referentin GS

+4936074 37554

Elke Müller

Referentin GS

+4936074 37553

Rico Wenkel

Referent GS

+4936074 37555

Franka Hitzing

Referentin RS

+4936074 37560

Dr. Jörg Beck

Referent RS/ TGS

+4936074 37563

Ingo Nebe

Referatsleiter RS/ GY

+4936074 37564

Sonderpädagogischer Förderbedarf

Sonderpädagogischer Förderbedarf ist bei Kindern und Jugendlichen anzunehmen, die in ihren Bildungs-, Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht der Grundschule, der weiterführenden allgemeinen oder der berufsbildenden Schulen ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können.

Sonderpädagogischer Förderbedarf kann in folgenden Förderschwerpunkten vorliegen:

  • Hören
  • Sehen
  • körperliche und motorische Entwicklung
  • Lernen
  • Sprache
  • emotionale und soziale Entwicklung
  • geistige Entwicklung

Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden, soweit möglich, in der Grundschule, in den zum Haupt- und Realschulabschluss, zum Abitur oder zu den Abschlüssen der berufsbildenden Schulen führenden Schularten unterrichtet (gemeinsamer Unterricht). Das Staatliche Schulamt legt für den/die Schüler*in den nächstgelegenen geeigneten Lernort im gemeinsamen Unterricht fest. 

Können sie dort auch mit Begleitung durch die Förderpädagogen*innen nicht ausreichend unterstützt werden, ist der Besuch einer Förderschule möglich. Die Eltern werden dazu von den Schulen umfassend beraten.

Das Schulamt Nordthüringen in den sozialen Netzwerken: