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TIP-Projekt erfolgreich gestartet


Erstellt von Staatliches Schulamt Nordthüringen

Der Tag in der Praxis (TIP) ist in Nordthüringen mit drei Regelschulen im Schulamtsbereich gestartet. Die Projektallianz aus Arbeitsagentur, IHK, Kreishandwerkerschaften und Staatlichem Schulamt hat das Projekt initiiert und begleitet es.

Foto: TMBJS
von links: Bildungsminister H. Holter, K. Froböse (Arbeitsagentur Nordhausen), Dr. B.U. Althaus (Schulamt Nordthüringen), S. Senft (Kreishandwerkerschaft Eichsfeld), J. Penzel (IHK)

Die "Woche für Ausbildung" bot den Anlass, nach den ersten Erfahrungen in der Umsetzungsphase seit Beginn des 2. Schulhalbjahres über den Projektstart mit je einer Pilotschule in Sondershausen, in Nordhausen und in Leinefelde zu informieren. Die Projektidee wird schon seit mehr als zwei Jahren in Nordthüringen verfolgt, coronabedingt konnten die Vorbereitungsveranstaltungen aber erst im Winter 2021/2022 realisiert und die Umsetzungsphase mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres gestartet werden. 

Nun besuchte Ministerpräsident Ramelow die Projektschule "Lessing" in Nordhausen am 15.03.2022 und Bildungsminister Holter die "Fuhlrottschule" in Leinefelde am 18.03.2022. Von vielen Gesprächspartnern hören wir das Interesse an dieser Organisationsform von Schülerpraktika an einem festen Tag in jeder Woche. Sicher sind auch die guten Erinnerungen an die Fächer UTP und PA in der eigenen DDR-Schulbildung vieler Unterstützer ein Grund dafür. 

Im Zeitraum eines Kalenderjahres können die Schülerinnen und Schüler der jetzt 8. Klassen der teilnehmenden Schulen insgesamt vier Unternehmen bzw. Tätigkeitsfelder erproben. Die Praktikumstage sind intensiv mit dem Schulalltag verknüpft und die Schulen begleiten ihre Schülerinnen und Schüler sehr intensiv. "Wir sehen eine doppelte Nützlichkeit von TIP", betonte der Schulamtsleiter, "die einerseits in den Anliegen der Beruflichen Orientierung und andererseits in der Persönlichkeitsentwicklung der beteiligten Schüler liegt. Sie bewerben sich selbstständig, führen die Kommunikation mit den Unternehmen und sind in allen mit der Praktikusorganisation verbundenen Aufgaben sehr selbstständig unterwegs." 

Die nächsten Interessenten stehen schon auf der Anmeldeliste und die Projektpartner planen die nächsten Schritte für das Projekt mit weiteren Schulen und der Erweiterung auf den Unstrut-Hainich-Kreis.  

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