Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Anprechpersonen im Schulamt Mittelthüringen

Ansprechpartner zu Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes im Staatlichen Schulamt Mittelthüringen sind die Fachkräfte für Arbeitssicherheit (vgl. Organigramm).

Volker Schlegel -Fachkraft für Arbeitssicherheit- 03643 884-100

Robert Kothe -Fachkraft für Arbeitssicherheit- 03643 884-124

Coronavirus – Informationen für Schulen

aktuelle Vorgaben zum Hygieneplan der Schulen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat auf Ihrer Homepage ein virtuelles Paket mit Basisinformationen zum Coronavirus, zu Ansteckungswegen und zu präventiven Maßnahmen für Bildungseinrichtungen zusammengestellt. Die präsentierten Materialien wie Broschüren, Plakate, Spiegelaufkleber, Videos mit Hygienetipps, Verhaltensregeln und -empfehlungen stehen zum Download zur Verfügung oder sind über das Bestellsystem online bestellbar. Die Sammlung wird ergänzt durch eine Linkliste mit nützlichen, weiterführenden Informationen.

Umgang mit FFP2 - Masken

Händedesinfektionsmitteln an Schulen in Thüringen

Rahmendienstvereinbarung Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe

Wiederkehrende Belehrungen

Allgemeine Belehrungen hinsichtlich des Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutzes 

(Mindestens jährlich; regelmäßig / jahreszeitlich relevant)

Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz

Suchtmittel am Arbeitsplatz

Aufgaben der Schulleitung

Strahlenschutz

u. a. jährliche Anzeige des Bestandes an radioaktiven Stoffen

Umgang mit Gefahrstoffen

Brandschutz

Probealarm mindestens jährlich durchführen und auswerten.

"Belehrungen einschließlich Räumungsübung sollten jeweils nach längeren Schulferien, mindestens jedoch zu Beginn des Schuljahres durchgeführt werden."
(Thüringer Schulbaurichtlinie vom 01.01.2011)

Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht - Technik / Arbeitslehre

Gefährdungsbeurteilungen in Schulen

Jeder Arbeitgeber (Schulleiter) ist zur Gefährdungsbeurteilung aller Arbeitsplätze seines Unternehmens verpflichtet (§§ 5,6 Arbeitsschutzgesetz). Gefährdungsbeurteilung in Schulen bedeutet:

  • Gefährdung ermitteln 
  • Schutzziele festlegen 
  • Maßnahmen einleiten und durchführen 
  • Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen 
  • Gefährdungsbeurteilungen fortschreiben

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind insbesondere verpflichtet:

  • die Arbeitsbedingungen der Lehrer/innen im Hinblick auf mögliche Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen zu beurteilen und ggf.  entsprechende Maßnahmen zu treffen;
  • das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die festgelegten Maßnahmen  und das Ergebnis ihrer Überprüfung zu dokumentieren;
  • die Lehrkräfte über bestehende Gefährdungen und über getroffene und einzuhaltende Arbeitsschutzmaßnahmen zu informieren.

Für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung tragen die Schulleiterinnen/Schulleiter die Gesamtverantwortung, geeignete Personen  mit Fachkenntnissen (z.B. Fachkraft f. Arbeitssicherheit, Betriebsarzt)  können einbezogen werden.

Eine Möglichkeit für die Beurteilung der Gefährdungen bieten die folgenden Unterlagen der Unfallkasse Thüringen:

Arbeitsunfall / Dienstunfall

Was ist ein Arbeitsunfall/Dienstunfall? 

  • Ein von außen auf den Körper einwirkendes, zeitlich eng begrenztes Ereignis, das mit der versicherten Tätigkeit in ursächlichem Zusammenhang steht.
  • Hat der Versicherte einen Vorschaden oder eine krankhafte Veranlagung, ist  dennoch ein Unfall gegeben, wenn der äußere Vorgang die wesentliche Ursache für den Schadensfall ist.
  • War der Vorschaden oder die krankhafte Veranlagung so weit  fortgeschritten, dass der neue Schaden  auch ohne weiteres Dazutun eingetreten wäre, ist ein Unfall nicht  gegeben (z. B. Bandscheibenvorfall).
  • Ob der Unfall durch eigenes oder fremdes Verschulden bzw. verbotswidriges Handeln zustande gekommen ist, ist grundsätzlich für die Anerkennung ohne Bedeutung.

Wann muss ein Unfall gemeldet werden?

  • Schüler - sobald ein Arzt in Anspruch genommen wird. 
  • Lehrer(Angestellter) - bei einer Arbeitsunfähigkeit > 3 Tage. 
  • Lehrer (Beamter) - umgehend, zumindest aber innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Jahr

Schwere Unfälle, Massenunfälle, tödliche Unfälle sind sofort zu melden!

1. Unfallanzeigen für Schüler und Lehrer (Angestellte) über die Unfallkasse Thüringen

2. Unfallanzeigen für Lehrer (Beamte)

(Ist der Beamte länger als drei Tage dienstunfähig oder länger als eine Woche behandlungsbedürftig, soll er sich einem anerkannten Durchgangsarzt vorstellen.)

Arbeitschutz in Schulen

Sicherheit und Gesundheitsschutz in Schulen - Arbeitsschutz im Internet

Auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums www.arbeitsschutz-schulen-nds.de gibt es Antworten auf Fragen des Arbeitsschutzes in Schulen, u. a. für

  • den Allgemeinen Bereich, z. B. Beleuchtung, Raumtemperatur, Gefahrstoffe 
  • den Allgemein bildenden Bereich, z. B. Biologie, Chemie, Kunst, Sport 
  • den Berufsbezogenen Bereich, z. B. Ernährung/Hauswirtschaft, Metalltechnik, Holztechnik

Eine virtuelle Schule mit allen relevanten Hinweisen zu Arbeits- und Gesundheitsschutz findet sich auf der Hompage http://www.sichere-schule.de

Hinweis: Dort aufgeführte Verwaltungsvorschriften und Erlasse sind für Thüringen nicht rechtsverbindlich.

Arbeitsmedizinische Betreuung der Landesbediensteten

Die betriebsärztliche Betreuung der Landesbediensteten wird durch die

medical airport service GmbH 
Am Pulverschuppen 2
99085 Erfurt

sichergestellt.

Die Beauftragung betriebsärztlicher Leistungen erfolgt grundsätzlich über die Fachkräfte für Arbeitssicherheit des zuständigen Schulamtes.

Aufgaben der Betriebsärzte sind u.a.:

  • Beratung des Dienststellenleiters bei Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen,
  • Beratung bei Fragen des Arbeitsplatzwechsels und der Wiedereingliederung,
  • Durchführung von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Infektionsgefährdung, Lärm)
  • Unterstützung bei der Umsetzung des Mutterschutzes
  • Unterstützung bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung
  • Stimmprävention (Grund- Aufbau-, Übungskurse)
  • Präventionskonzepte " Psychische Lehrergesundheit"

Mutterschutz in Schulen

Lehrerinnen mit bestehendem Kinderwunsch sind bereits vor einer Schwangerschaft über mögliche Infektionsgefahren aufzuklären, dabei hilft das folgende Merkblatt:

Der Mutterschutz für Lehrerinnen richtet sich entsprechend ihrem  Rechtsstatus nach der Thüringer Mutterschutzverordnung für Beamtinnen  (ThürMuSchVO) bzw. nach dem Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium (Mutterschutzgesetz  MuSchG).

Mitteilungspflicht

Die schwangere Frau soll dem Arbeitgeber/Dienstvorgesetzten (Schulleiter) die Schwangerschaft und den voraussichtlichen Entbindungstermin mitteilen, sobald ihr die Schwangerschaft bekannt ist. Der Arbeitgeber/Schulleiter hat unverzüglich die zuständige Regionalinspektion des Landesamtes für Verbraucherschutz über die Beschäftigung einer werdenden Mutter zu benachrichtigen.

Handlungsanleitung für Schulleiterinnen und Schulleiter zur Umsetzung des neuen Mutterschutzgesetztes

Meldeformulare

Eine  Kopie der Anzeige sowie der ausgefüllten Gefährdungsbeurteilung erhält das zuständige Schulamt (Personalabteilung) sowie die Fachkraft f. Arbeitssicherheit.

Beschäftigungsbeschränkungen/Beschäftigungsverbote

Der  Arbeitsplatz der Schwangeren ist nach Art, Ausmaß und Dauer der  Gefährdung zu beurteilen. Eine Hilfestellung für die  Gefährdungsbeurteilung gemäß MuSchRiV ist als Anlage beigefügt

Treten weitere Gefährdungen auf, sind diese ebenfalls zu erfassen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Der  Beurteilungsbogen verbleibt in der Schule und ist der Aufsichtsbehörde auf Verlangen vorzuzeigen. Eine Pflicht zur Beurteilung  des Arbeitsplatzes ergibt sich darüber hinaus aus dem Arbeitsschutzgesetz.

Schwangere oder stillende Frauen dürfen nicht  mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen die Beurteilung ergeben hat, dass Sicherheit und Gesundheit von Mutter oder/und Kind gefährdet  werden.

Der Arbeitgeber hat die Pflicht zur Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen zum Schutz der werdenden Mutter, des Kindes bzw. der Stillenden.

Es gelten u. a. folgende Beschäftigungseinschränkungen:
  • kein Arbeitstag in der Schule, darf mehr als 8,5 Stunden dauert (s. § 4 Abs. 1 MuSchG)
  • bei Nichtvorliegen einer Röteln-Immunität besteht in den ersten 20 Schwangerschaftswochen ein generelles Beschäftigungsverbot. 
  • Bei Bekanntwerden von Infektionskrankheiten in der Schule ist das Merkblatt Infektionskrankheiten zu beachten.
Im Schulbereich  können sich Beschäftigungsverbote insbesondere für Tätigkeiten im naturwissenschaftlichen Unterricht, Werken/Technik, Sport und in Förderschulen oder bei bestimmten Fachrichtungen an berufsbildenden  Schulen ergeben. Im Einzelnen gilt dies für:
  • den Umgang mit krebserregenden, erbgutveränderlichen und fruchtschädigenden Gefahrstoffen 
  • Arbeiten,  bei denen regelmäßig Lasten von mehr als 5 kg Gewicht oder gelegentlich  Lasten von mehr als 10 kg von Hand gehoben und bewegt werden, 
  • den Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen, 
  • Arbeiten, bei denen sich erhöhte Unfallgefahren ergeben, insbesondere Gefahr des Ausgleitens  (z.B. Schwimmunterricht) ,
  • Hilfestellung beim Gerätturnen, 
  • Ballsportarten im Sportunterricht und in der Hortbetreuung, 
  • den direkten Umgang mit potentiell infektiösen Material (u. a. Blut), 
  • den Umgang mit Kindern mit emotionalen und sozialen Entwicklungsstörungen, 
  • Lärmbelastung an Maschinen im Werkunterricht.
Zum Schutz der Schwangeren vor erhöhten psychischen Belastungen sollten folgende Grundsätze Beachtung finden:
  • Beibehaltung des regelmäßigen Stundenplanes,
  • ein Einsatz in bekannten Lerngruppen (möglichst mehr als 75%),
  • kein mehrmaliges Pendeln zwischen zwei Dependenzen an einen Tag, es sei denn, die Lehrerin wünscht dies,
  • keine Teilnahme an Klassenfahrten (Ausnahmen sind mit der Fachkraft f. Arbeitssicherheit detailliert abzuklären.

Seit 01.01.2018 gilt das Mutterschutzgesetz auch für Schülerinnen. Im Falle der Schwangerschaft einer Schülerin wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit. Im Einzelfall kann die zuständige Regionalinspektion verbindlich bestimmen, ob die Tätigkeit einer Arbeitnehmerin unter das Beschäftigungsverbot des Gesetzes fällt.

Das Thüringer Bildungsministerium in den sozialen Netzwerken: