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„Gedenken braucht Wissen“


Erstellt von Staatliches Schulamt Nordthüringen

Kriegsgräberstätte, Sowjetischer Ehrenfriedhof, Stolpersteine und Jüdischer Friedhof in Heilbad Heiligenstadt als Schüler-, Forschungs- und Begegnungsprojekt

Schüler an den Gedenksteinen im Park
Schüler*innen der Bergschule St. Elisabeth und der Staatlichen Berufsschule Leinefelde bei der Reinigungsarbeit auf der Kriegsgräberstätte im Kurpark von Heilbad Heiligenstadt Foto: SSA Nordthüringen

Am 13. Juli 2022 reinigten mit Unterstützung des Bauhofes Heilbad Heiligenstadt Schüler*innen der Bergschule St. Elisabeth und der Staatlichen Berufsschule Leinefelde gemeinsam die Grabstätten als Auftakt zum Projekt „Gedenken braucht Wissen“. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das Staatliche Schulamt Nordthüringen, die Stadt Heilbad Heiligenstadt und die Partnerschaft für Demokratie im Eichsfeld sind die Projektpartner. In mehreren Etappen nähern sich die Schüler*innen den Biografien sowie noch vorhandenen Informationen aus der Zeit des 2. Weltkrieges mit dem Ziel, Informationsstelen an den Erinnerungsorten aufzustellen. Der Peer-to-peer-Ansatz spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ein lokales Metallbauunternehmen wird ebenfalls Unterstützer des Projektes sein und helfen, diese Stelen zu bauen. Die Inhalte für die Tafeln und die Darstellung der Informationen darauf erarbeiten die Gymnasiasten und Berufsschüler gemeinsam in Begegnungsworkshops. Die nächste Station ist für sie ein Demokratieworkshop im September 2022 in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt, wonach sie im Südpark in Erfurt bereits fertige Stelen dortiger Kriegsgräber in Augenschein nehmen können, um sich inspirieren zu lassen. Besonderer Wert wird dabei auch auf digitalisierte Inhalte gelegt, um modern und zeitgemäß Besucher, insbesondere auch jüngere, für das Thema zu interessieren. Angedacht ist ebenso die Erstellung einer App für das Smartphone, mit deren Hilfe man die Orte in Heilbad Heiligenstadt aufsuchen und sich informieren kann. Die feierliche Übergabe der Informationstafeln ist für den Volkstrauertag 2023 vorgesehen, was auch gleichzeitig das Ende des Projektes bedeutet.

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